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  • UK Open: Spielplan und Ergebnisse
    Friday, 5. March 2021 23:52 o'clock

    Mit den UK Open läuft das nächste Major-Turnier des Darts-Jahres. SPORT1 zeigt Spielplan und alle Ergebnisse des Events in Milton Keynes. (UK Open 2021 vom 5.-7. März LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM)

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    Spielplan und Ergebnisse der UK Open im Überblick:

    1. Runde (Best of 11 Legs, an acht Boards): Freitag, 5. März

    Robert Collins - Freilos
    David Evans - Freilos
    Andrew Gilding - Freilos
    Michael Rasztovits - Freilos
    Martin Thomas - Freilos
    Scott Mitchell - Freilos
    Rhys Griffin - Sean Fisher 6:5
    Matt Jackson - Nathan Rafferty 3:6
    Brett Claydon - Danny Baggish 3:6
    Keelan Kay - Kevin McDine 5:6
    Boris Koltsov - Rusty-Jake Rodriguez 6:1
    Rowby-John Rodriguez - Brian Raman 6:4
    Berry van Peer - Martin Schindler 5:6
    Jitse Van der Wal - Freilos (Startverzicht Florian Hempel)
    Geert De Vos - Niels Zonneveld 2:6
    Martin Lukeman - Maikel Verberk 4:6
    Scott Taylor - John Michael 6:4
    Shane McGuirk - Jack Main 2:6
    Jason Heaver - Lorenzo Pronk 6:2
    Luc Peters - Lewis Williams 3:6
    Jim McEwan - Sebastian Bialecki 2:6
    Chas Barstow - Lukas Wenig 6:4
    Joe Murnan - Matthew Dennant 6:2
    Joe Davis - Kevin Doets 3:6
    Adam Gawlas - Gino Vos 4:6
    Geert Nentjes - Richie Burnett 6:5
    John Brown - Gavin Carlin 6:3
    Jake Jones - Dom Taylor 5:6
    Zoran Lerchbacher - Jim Williams 5:6
    Gordon Mathers - Kirk Shepherd 3:6
    Peter Hudson - Ryan De Vreede 6:1
    Ritchie Edhouse - Damian Mol 4:6

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    2. Runde (Best of 11 Legs, an acht Boards): Freitag, 5. März

    Steffen Siepmann - David Evans 4:6
    Harald Leitinger - Karel Sedlacek 0:6
    Scott Waites - Steve Brown (Startverzicht Brown)
    S. Taylor - Verberk 6:5
    Nick Kenny - Ryan Meikle 6:5
    Ciaran Teehan - Baggish 6:5
    L. Williams - Scott Mitchell 5:6
    Keane Barry - Nentjes 6:1
    Maik Kuivenhoven - Koltsov 6:4
    McDine - Rowby-John Rodriguez 6:3
    Murnan - Kai Fan Leung 3:6
    Andy Hamilton - Mol 6:5
    Alan Soutar - Raymond van Barneveld 6:3
    Main - Robert Collins 6:4
    Bialecki - Van der Wal 6:3
    Barstow - Martin Thomas 6:1
    Michael Rasztovits - Peter Jacques 2:6
    William Borland - Doets 4:6
    Aaron Beeney - Lisa Ashton 2:6
    Martin Atkins - Bradley Brooks 6:3
    Heaver - Eddie Lovely 5:6
    Zonneveld - Derk Telnekes 2:6
    Jon Worsley - Andrew Gilding 1:6
    Martijn Kleermaker - Wayne Jones 6:3
    Hudson - Jesus Noguera 6:1
    J. Williams - Shepherd 6:1
    J. Brown - Rafferty 6:5
    D. Taylor - Gary Blades 0:6
    Mike De Decker - Griffin 4:6
    Alan Tabern - Vos 5:6
    Ryan Murray - Krzysztof Kciuk 2:6
    Jeff Smith - Schindler 1:6

    3. Runde (Best of 11 Legs, an acht Boards): Freitag, 5. März

    Ashton - Darius Labanauskas 2:6
    Barry - Luke Woodhouse 3:6
    Max Hopp - William O'Connor 6:3
    Leung - Kenny 6:5
    Mitchell - Gilding 6:3
    Sedlacek - Griffin 6:0
    James Wilson - Keegan Brown 1:6
    Steve West - Jason Lowe 1:6
    Kciuk - Kim Huybrechts 5:6
    Kuivenhoven - Brendan Dolan 1:6
    Main - Ryan Searle 5:6
    Ryan Joyce - Freilos (Startverzicht Cristo Reyes)
    Mark McGeeney - Steve Beaton 6:5
    Lovely - Ron Meulenkamp 2:6
    J. Williams - Madars Razma 2:6
    Ted Evetts - Darren Webster 4:6
    Schindler - Kleermaker 5:6
    Luke Humphries - Freilos (Justin Pipe coronapositiv)
    John Henderson - Matt Edgar 6:5
    S. Taylor - Adam Hunt 0:6
    Rowby-John Rodriguez - Josh Payne 6:2
    Damon Heta - D. Evans 1:6
    Doets - Steve Lennon 4:6
    Bialecki - Telnekes 6:3
    Hudson - De Vos 6:1
    J. Brown - Barstow 6:3
    Andy Boulton - Jelle Klaasen 6:3
    Hamilton - Blades 6:1
    Ross Smith - Callan Rydz 5:6
    Jacques - Teehan 6:1
    Atkins - Waites 6:4
    Soutar - Mickey Mansell 6:3

    4. Runde (Best of 19 Legs, an acht Boards): Freitag, 5. März ab 20 Uhr, ab 20.15 Uhr LIVE auf SPORT1

    TV-Bühne:
    Gary Anderson - Dirk van Duijvenbode 9:10
    Michael van Gerwen - Mitchell 10:8
    Gerwyn Price - Hudson 10:5
    Peter Wright - Dave Chisnall 5:10

    Bühnen 2-8:
    Rob Cross - Hamilton 10:8
    James Wade - Joyce 10:9
    Michael Smith - Joe Cullen 10:9
    Dimitri Van den Bergh - Woodhouse 5:10
    Nathan Aspinall - Krzysztof Ratajski 5:10
    Daryl Gurney - Lowe 10:8
    Ian White - Ricky Evans 7:10
    Glen Durrant - Danny Noppert 6:10
    Stephen Bunting - Soutar 5:10
    Jonny Clayton - Rowby-John Rodriguez 10:7
    Simon Whitlock - Sedlacek 10:7
    Mensur Suljovic - Bialecki 10:6
    Mervyn King - José de Sousa 9:10
    Adrian Lewis - Searle 7:10
    Chris Dobey - Henderson 10:6
    Vincent van der Voort - Hopp 6:10
    Jermaine Wattimena - Rydz 6:10
    Jamie Hughes - Kleermaker 8:10
    Gabriel Clemens - Hunt 10:4
    Devon Petersen - Jeffrey de Zwaan 10:5
    Labanauskas - Webster 10:5
    J. Brown - McGeeney 10:6
    Leung - Dolan 7:10
    Huybrechts - Humphries 8:10
    Waites - K. Brown 10:6
    D. Evans - Razma 6:10
    Lennon - Meukenkamp 7:10
    Boulton - Jacques 9:10

    5. Runde (Best of 19 Legs, an vier Boards): Samstag, 6. März ab 13.45 Uhr, ab 13.30 Uhr LIVE auf SPORT1

    Price - R. Evans
    Humphries - Searle
    Cross - Wade
    Labanauskas - Whitlock
    Waites - Petersen
    M. Smith - De Sousa
    Rydz - Kleermaker
    Soutar - Meulenkamp
    Dobey - J. Brown
    Woodhouse - Dolan
    Jacques - Hopp
    Chisnall - Noppert
    Van Gerwen - Suljovic
    Gurney - Clemens
    Clayton - van Duijvenbode
    Ratajski - Razma

    Achtelfinale (Best of 19 Legs, an zwei Boards): Samstag, 6. März ab 20 Uhr LIVE auf SPORT1

    Viertelfinale (Best of 19 Legs): Sonntag, 7. März ab 13.45 Uhr, ab 14 Uhr LIVE auf SPORT1

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    Halbfinale (Best of 21 Legs): Sonntag, 7. März ab 20 Uhr, ab 20.45 Uhr LIVE auf SPORT1

    Finale (Best of 21 Legs): Sonntag, 7. März ab ca. 22 Uhr LIVE auf SPORT1

    Hier finden Sie die Livestreams der UK Open:

    Darts Live - UK Open, 5. Runde in Milton Keynes
    Darts Live - UK Open, Achtelfinale in Milton Keynes
    Darts Live - UK Open, Viertelfinale in Milton Keynes
    Darts Live - UK Open, Halbfinale & Finale in Milton Keynes

  • Neue Nummer 2? Dieser Bayern-Boss ist schon Ortega-Fan
    Friday, 5. March 2021 23:45 o'clock

    Für Manuel Neuers Vertreter braucht der FC Bayern bald neuen Ersatz! 

    Alexander Nübel ist mit seiner geringen Spielzeit in München unzufrieden (nur zwei Pflichtspiele) und plant, sich in der kommenden Saison ausleihen zu lassen. Vor allem dann, wenn sich sein Status als Dauerreservist nicht ändern wird und ihm seine zugesprochenen Einsätze nicht gegeben werden. 

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    Flick macht Nübel wenig Hoffnung auf Spielzeit 

    Hansi Flick machte ihm am Freitag wenig Hoffnung auf Besserung. Zum einen stört ihn die Nummer-Zwei-Debatte ohnehin seit Tag eins und er war auch nicht am Nübel-Transfer direkt beteiligt, sondern Vorgänger Niko Kovac.

    Zum anderen sagte der Bayern-Trainer vor dem Topspiel gegen Borussia Dortmund deutlich: "Alexander hat gewusst, auf was er sich einlässt, wenn er zu den Bayern kommt. Meine Aufgabe ist es als Trainer, die Spieler spielen zu lassen, die aktuell die Besten sind. Manuel Neuer ist die klare Nummer eins."  (Bundesliga: FC Bayern - Borussia Dortmund, Sa. ab 18.30 Uhr im LIVETICKER)

    Mit anderen Worten: Nübel bleibt die klare Nummer zwei. Falls der Ex-Schalker geht, bräuchten die Bayern Ersatz! 

    Das Anforderungsprofil scheint klar zu sein und ähnelt vor allem Sven Ulreich, der aufgrund der Nübel-Verpflichtung fast notgedrungen wechseln musste und sich dem Hamburger SV anschloss. Der mögliche neue Neuer-Vertreter muss zuverlässig, erfahren und loyal sein, darf im besten Fall nicht zu viel kosten. 

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    Kahn beobachtet Ortega

    Ein Kandidat, der aufgrund des Profils interessant sein könnte, ist Stefan Ortega. Der Vertrag des 28 Jahre alten Schlussmanns von Arminia Bielefeld läuft 2022 aus. Steigen die Ostwestfalen ab, wird Ortega nicht zu halten sein. 

    Interessant: Nach SPORT1-Informationen hat ausgerechnet Vorstandsmitglied Oliver Kahn eine sehr positive Meinung über Ortega und beobachtete ihn beim 3:3 zwischen den Bayern und Arminia am 21. Spieltag ganz genau. (Alles zur Bundesliga)

    Was Kahn sah: Wie Neuer war Ortega kommunikativ, spielte offensiv mit und beteiligte sich mit sauberen Pässen am Spielaufbau seiner Mannschaft. Ohnehin weiß auch der mehrfache Welttorwart, dass Ortega in punkto abgewehrter Torschüsse der derzeit beste Torhüter der Liga ist. 

    Allerdings haben zwischen den Bayern und Bielefeld noch keinerlei Gespräche stattgefunden, zumal eine zeitnahe Nübel-Entscheidung nicht zu erwarten ist. (Tabelle der Bundesliga)

    Packt Bayern bei Ortega zu, wenn Nübel geht? 

    Auf die Frage, ob die Nummer zwei im Bayern-Tor für ihn überhaupt interessant sein würde, sagte Ortega zuletzt im SPORT1-Interview: "Für mich wird die Spielpraxis am wichtigsten bleiben, denn ich habe viel zu viel Lust am Spielen. Aber klar ist auch, dass der FC Bayern eine andere Kragenweite ist. Dort erlebt man Sachen, die man im Normalfall woanders nicht erlebt." 

    Bereits im vergangenen Sommer war Ortega heiß begehrt. Allerdings lehnte er Angebote von Bayer Leverkusen, PSV Eindhoven und Ajax Amsterdam ab. Ortegas Begründung: "Es bringt mir nichts, auf der Bank zu sitzen. Nur, um den ein oder anderen Taler mehr zu verdienen. Ich wollte mit Arminia Bielefeld unbedingt in der Bundesliga spielen." 

    Sein großer Traum: "Ich möchte mich in der Bundesliga etablieren und nach Möglichkeit irgendwann nochmal international spielen. Das wird schwer, ist aber nicht unmöglich."

    Ob die Bayern bei Ortega zupacken, wenn Nübel geht? 

  • Taumelnde Schalker: Nur eine Zahl macht ihnen noch Hoffnung
    Friday, 5. March 2021 23:42 o'clock

    Das so dringend benötigte Erfolgserlebnis konnte Schalke 04 auch beim Debüt des fünften Trainers in dieser Saison nicht feiern.

    Mit Dimitrios Grammozis an der Seitenlinie reichte es für die Königsblauen gegen Mainz 05 zum Auftakt des 24. Spieltags nur zu einem 0:0. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen)

    Während ihr ehemaliger Sportvorstand Christian Heidel mit den Rheinhessen weiter auf den Klassenerhalt hoffen kann, taumeln die Gelsenkirchener weiter dem Abstieg entgegen. 

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    "Man hat gemerkt, dass bei dem ein oder anderen der Akku leer war", sagte Grammozis nach seinem Debüt auf Schalke. "Wir hatten nicht das Selbstvertrauen, den letzten Angriff zu starten. Das müssen wir uns erstmal erarbeiten. Wir können keine Wunderdinge in zwei Tagen vollbringen."

    Schalke hat weiter acht Punkte Rückstand auf Platz 16

    Der Rückstand auf die Mainzer, die jetzt den Relegationsplatz belegen, beträgt weiter acht Punkte. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

    So gesehen reicht der Punkt "natürlich nicht", sagte Schalkes Kapitän Sead Kolasinac, der unter Grammozis neuerdings im defensiven Mittelfeld spielt, bei DAZN: "Man hat heute gesehen, dass wir eine Systemänderung hatten. Ich glaube, das braucht auch ein bisschen Zeit." (Spielplan und alle Ergebnisse der Bundesliga)

    "Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht unzufrieden, in der zweiten Halbzeit wurde Mainz immer stärker", analysierte Grammozis sein erstes Spiel als Schalke-Coach.

    Dennoch konnten die Schalker auch eine Mut machende Erkenntnis aus diesem Unentschieden mitnehmen. "Wir haben zu Null gespielt, das ist schon mal positiv", sagte Mittelfeldspieler Suat Serdar. 

    Das ist den Königsblauen in der Tat bislang erst zum dritten Mal in dieser Saison gelungen. Selbst bei den Pokalsiegen gegen die beiden Viertligisten Schweinfurt (4:1) und Ulm (3:1) mussten sie jeweils einen Gegentreffer hinnehmen.

    Schalke kassiert mehr als 2,5 Tore pro Spiel

    In der Bundesliga kassierten sie in bislang 24 Spielen 61 Gegentreffer, was einen Schnitt von mehr als 2,5 Toren pro Spiel ergibt. Insofern ist so ein 0:0 sicherlich zumindest ein kleines Erfolgserlebnis, getreu dem alten Schalker Motto unter Jahrhundert-Trainer Huub Stevens: "Die Null muss stehen."

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    Gegen Mainz hatte S04 sogar die große Möglichkeit, schon früh in Führung zu gehen. Shkordran Mustafi scheiterte aber mit einem Kopfball in der 17. Minute am Mainzer Keeper Robin Zentner.

    "Der Kopfball war eine der klarsten Chancen im Spiel. Der hätte auch reingehen können, dann sieht das Spiel ganz anders aus", sagte Serdar nach dem Spiel.

    Allerdings blieb es anschließend für lange Zeit die einzige Chance der Gastgeber. Erst in der Schlussphase wurde Zentner wieder ernsthaft geprüft. Bei einem Schuss von Serdar machte er sich ganz lang und lenkte den Ball um den Pfosten. "Die wenigen Chancen, die wir hatten, waren von guter Qualität", betonte auch Grammozis.

    Mainz bei Torschüssen mit 19:2 vorn

    Während mit diesen zwei Chancen aber auch schon alle Schalker Gelegenheiten aufgezählt sind, standen für die Mainzer am Ende 19 Torschüsse in der Statistik. Entsprechend gemischt fiel das Fazit von Gäste-Coach Bo Svensson aus: "Wir waren dem Gegner klar überlegen. Wir haben das Spiel dominiert, die zweite Halbzeit war nur in der Schalker Hälfte. Uns hat nur das Tor gefehlt zu einem richtig guten Tag."

    Sein Gegenüber Grammozis, der am Dienstag die Nachfolge des gefeuerten Christian Gross angetreten hatte, überraschte mit dem 18 Jahre alten Bundesliga-Debütanten Kerim Calhanoglu in der Startelf, die Routiniers Benjamin Stambouli und Omar Mascarell mussten auf die Bank.

    Im Tor gab die Frankfurter Leihgabe Frederik Rönnow nach dreieinhalb Monaten ihr Comeback. Amine Harit verletzte sich beim Aufwärmen und musste kurzfristig von Can Bozdogan ersetzt werden.

    Nach einem verheißungsvollen Beginn und der Chance von Mustafi wurde Mainz immer besser. Vor allem Adam Szalai boten sich einige Gelegenheiten, die der Ungar allerdings ausließ.

    Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste mehr Ballbesitz, brachten das Schalker Tor aber nur selten in Gefahr. Bei den Gelsenkirchenern war die Fehlerquote weiter extrem hoch. Zu hoch, um sich mit einem Sieg doch noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen zu können.

    Die nächsten Gegner heißen Wolfsburg, Mönchengladbach und Leverkusen.

       

  • Geigers irre Saison-Achterbahnfahrt
    Friday, 5. March 2021 23:33 o'clock

    Drama kann er einfach - und dass es im Schneegestöber von der Oberstdorfer Großschanze am Schattenberg zu einem Happy End kam, passte denn auch irgendwie ins Bild.

    Es war ziemlich laut, als Skispringer Karl Geiger seine ganze Freude über seinen Bronze-Coup bei der Ski-nordisch-WM aus seinen Lungen presste. Beim Lokalmatadoren hatte sich doch einiges aufgestaut an Emotionen, die nun einfach rausmussten. 

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    "Der Karl is a Hund!", entfuhr es dazu Markus Eisenbichler in seiner typisch-direkten Art, obwohl der von Stefan Kraft (Österreich) entthronte Weltmeister kurz zuvor einen glimpflichen, aber dennoch üblen Sturz hingelegt hatte und enttäuschend nur auf dem 17. Platz gelandet war.

    Doch alle Gedanken und Gefühle gehörten in diesem Moment nur Geiger. Der 28-Jährige dürfte nach dem erfolgreichen Einzel-Wettbewerb eine ziemliche Genugtuung empfunden haben, waren die vergangenen Wochen doch ziemlich wild verlaufen.

    Karl Geiger: Skispringen als Achterbahnfahrt-Saison

    Mehr als das: Geigers dritte Medaille bei der "WM dahoam" nach Gold im Mixed und Silber im Einzel, bei der er dank eines packenden zweiten Durchgangs noch vom sechsten auf den dritten Rang sprang, markierte den nächsten Ausschlag einer echten Achterbahn-Saison.

    Zur Erinnerung: Zu Beginn des Skisprung-Winters hatte der Allgäuer aus freien Stücken eine Pause eingelegt, um seiner hochschwangeren Frau zu Hause beizustehen. Die Geburt des Babys verzögerte sich indes, und so reiste Geiger doch zur Skiflug-WM nach Planica - um dort Gold zu gewinnen. (SERVICE: Alle Skispringen-Events im LIVETICKER)

    Just zurück aus aus Slowenien kam dann Tochter Luisa zur Welt. Was das familiäre Glück etwa trübte: Noch in der gleichen Woche wurde Geiger positiv auf das Coronavirus getestet, musste über Weihnachten in Quarantäne.

    Irre: Pünktlich zum Start der Vierschanzentournee in Oberstdorf war der DSV-Athlet dann wieder voll da und gewann das Auftaktspringen, wurde am Ende Dritter der Gesamtwertung.

    Ratlosigkeit nach Fiasko in Klingenthal

    Was dann jedoch folgte, war vor allem Ernüchterung: Der studierte Energie- und Umwelttechniker flog bei den sich anschließenden Wettkämpfen zumeist nur hinter. (SERVICE: Alle Skispringen-Ergebnisse)

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    Zu einem Debakel gar geriet der Weltcup in Klingenthal Anfang Februar: Während Eisenbichler zumindest die Top Ten erreichte, verpasste der Skiflug-Weltmeister das Finale - das war Geiger zuletzt vor mehr als zwei Jahren im Januar 2019 in Sapporo passiert. 

    Auch der WM-Härtetest in Zakopane mündete in einer Enttäuschung, Geiger wirkte völlig außer Form.

    "Es ist schwierig zu sagen, woran es liegt, punktuell sind gute Sprünge dabei. Mir fehlt aber der konkrete Ansatz, wie ich das Problem lösen kann", hatte Geiger damals gesagt. (NEWS: Alles zum Skispringen)

    Umso mehr wusste der Routinier nun den Befreiungsschlag in Oberstdorf zu schätzen: "Mit Bronze bin ich überglücklich. Mein erster Sprung hat mich total geärgert, der zweite war aber richtig schön. Da wusste ich, der ist was wert."

    Zum Abschluss die Mannschaftsmedaille?

    Vielleicht gibt er auch Rückenwind für ein feuriges Saison-Finale: Am Samstag hat der deutsche Skisprung-Vierer noch die Chance auf eine Mannschaftsmedaille, geht als Titelverteidiger ins Springen (ab 17 Uhr im LIVETICKER).

    "Da wollen wir richtig angreifen, alles geben", versprach Geiger, von dem Bundestrainer Stefan Horngacher im ZDF schwärmte: "Ich habe noch nie einen solchen Athleten trainieren dürfen. Unglaublicher Athlet - Hut ab!"

  • Nächste Hiobsbotschaften für Schalke
    Friday, 5. March 2021 23:25 o'clock

    Der FC Schalke 04 geht buchstäblich auf dem Zahnfleisch.

    Beim Debüt des neuen Trainers Dimitrios Grammozis verpassten die Königsblauen den erhofften Sieg - und nicht nur das.

    Schon vor dem Anpfiff musste der Coach die erste Hiobsbotschaft verkraften, als sich Amine Harit beim Aufwärmen verletzte und durch Can Bozdogan ersetzt werden musste.

    Wie die Königsblauen auf Twitter vermeldeten, handelte es sich beim Marokkaner um eine muskuläre Verletzung. "Wir haben versucht, mit unserem Doktor auf die Probleme von Amine einzuwirken. Dann haben wir entschieden, dass es einfach nicht geht", sagte Grammozis nach dem Spiel. "Das war für uns sehr schade, weil Amine in den letzten zwei tagen das Gefühl gegeben hat, dass er sich sehr auf das Spiel freut. Ein Mann seiner Qualität hat uns gefehlt."

    Kolasinac raus, Mustafi hält durch

    In der 78. Minute war dann auch für Kapitän Sead Kolasinac das Spiel zu Ende. Der Linksverteidiger, der gegen Mainz auf der Sechs auflief, griff sich an den Oberschenkel und musste das Spielfeld verlassen.

    In der Schlussphase schien auch Shkodran Mustafi Probleme an der hinteren Oberschenkelmuskulatur zu haben, der Neuzugang biss aber auf die Zähne und beendete die Partie auf dem Platz.

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    Das Lazarett der Schalker war schon vor dem Abstiegsduell proppenvoll: Zu den Langzeitverletzten zählen bei den Königsblauen zudem Mark Uth, Matija Nastasic, Klaas-Jan Huntelaar, Gonçalo Paciencia, Steven Skrzybski, Salif Sané und Kilian Ludewig.

    Am vergangenen Sonntag war neben Cheftrainer Christian Gross, Co-Trainer Rainer Widmayer, Koordinator Lizenzspielerabteilung Sascha Riether und Sport-Vorstand Jochen Schneider auch Fitness-Chef Werner Leuthard entlassen worden.

  • Herpes-Angst: Sunshine Tour abgebrochen
    Friday, 5. March 2021 23:14 o'clock

    Die Sunshine Tour der Springreiter in Spanien ist abgebrochen worden, nachdem bei zwei Pferden der Verdacht auf das potenziell tödliche Herpesvirus EHV-1 aufgekommen war. Das teilten die Veranstalter am Freitagabend mit.

    Zunächst sollte die Turnierserie, bei der auch Weltmeisterin Simone Blum am Start ist, bis zum 7. März weitergeführt werden, um die geordnete Abreise der Teilnehmer und ihrer Pferde zu gewährleisten. Der Weltverband FEI bestand jedoch auf dem sofortigen Ende der Wettbewerbe.

    Zwei Pferde mussten mit milden Symptomen in Isolation, zumindest das erste wurde negativ auf das Virus getestet. Es war auch nicht in Valencia, wo das Virus ausgebrochen war. Das Turnier der Sunshine Tour in Vejer de la Frontera, bei dem auch Blum reitet, sollte ursprünglich in einer Blase durchgeführt werden.

    "Als wäre Corona nicht schon schlimm genug, warum musste denn jetzt auch noch ein Herpesvirus-Ausbruch dazukommen?", schrieb Blum am Freitagabend bei Instagram.

    Der Abbruch der Turnierserie sei "zum Wohle unserer geliebten Vierbeiner die einzig richtige Entscheidung! Ich bete für unsere und alle anderen Pferde, dass sie von dem Virus verschont bleiben."

    Wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mitteilte, sind mittlerweile fünf Pferde deutscher Reiter nach einer Viruserkrankung verstorben, drei in Valencia, zwei nach der Rückkehr nach Deutschland.

    "Nach aktuellem Stand beschränken sich die positiven Fälle, die im Zusammenhang mit Valencia stehen, auf die Ställe der Valencia-Rückkehrer", teilte die FN am Freitag mit.

  • Clemens stürmt in nächste Runde - Hopp verpasst Neun-Darter
    Friday, 5. March 2021 22:28 o'clock

    Traumstart für Gabriel Clemens bei den UK Open! (SPORT1 zeigt die UK Open LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM)

    Der deutsche WM-Held feierte in seinem ersten Major-Match des Jahres einen klaren Sieg. Der "German Giant" fertigte Adam Hunt in der 4. Runde mit 10:4 Legs ab.

    Gegen den jungen Engländer dominierte der Weltmeisterschafts-Achtelfinalist von 2021 von Anfang an und stand am Ende bei einem Drei-Dart-Average von 97,5 Punkten.

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    Hopp verpasst Neun-Darter knapp

    Auch der zweite noch verbliebene deutsche Teilnehmer schaffte den Sprung ins Sechzehntelfinale. Max Hopp krönte einen starken Auftritt mit einem 10:6-Erfolg gegen Vincent van der Voort.

    Der "Maximiser", der am Nachmittag bereits William O'Connor bezwungen hatte, spielte 98,8 Punkte pro Aufnahme und warf dabei unter anderem einen Elf-Darter - es war die Vorentscheidung zum 8:5.

    Im elften Leg verpasste der 24-Jährige nur knapp einen Neun-Darter. Nach acht perfekten Pfeilen traf er die Single-12 anstatt des Doppelfeldes.

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    Auf wen Clemens und Hopp in der Runde der letzten 32 treffen, steht noch nicht fest. Beim traditionsreichen Turnier, das dieses Mal ausnahmsweise in Milton Keynes ausgetragen wird, wird jede Runde neu ausgelost.

    Anderson scheitert an van Duijvenbode

    Beendet ist das Turnier bereits für WM-Finalist Gary Anderson. Der Schotte musste sich in einem hochklassigen Match Dirk van Duijvenbode mit 9:10 geschlagen geben. (Spielplan und Ergebnisse der UK Open 2021)

    Der "Flying Scotsman" vergab dabei zwei Matchdarts. "Aubergenius", einer der Aufsteiger des vergangenen Jahres, zauberte einen Average von 101,03 Punkten ans Board.

    Auch ein weiterer schottischer Superstar muss die Koffer bereits packen. Ex-Weltmeister Peter Wright unterlag Dave Chisnall im Duell zweier Top-Ten-Spieler mit 5:10.

    Michael van Gerwen hatte in seinem Auftaktmatch ordentlich zu kämpfen, setzte sich dennoch mit 10:8 gegen Ex-BDO-Weltmeister Scott Mitchell durch.

    Van Barneveld früh ausgeschieden

    Bis zum 8:8 hielt der Engländer gut mit, dann schlug der langjährige Weltranglistenerste jedoch mit einem Break zu und checkte mit seinem zweiten Matchdart auf der Doppel-10 zum Sieg. 99,1 Punkte warf MvG pro Aufnahme. (Hier zum Spielplan der UK Open 2021)

    Van Gerwens Nachfolger an der Spitze der PDC Order of Merit, Gerwyn Price, nahm seine Auftakthürde hingegen locker. Der Weltmeister aus Wales schlug Peter Hudson mit 10:5. Ihm reichte dafür ein Average von 94,35 Punkten.

    In einem der besten Matches des Abends warf Michael Smith einen der formstärksten Spieler überhaupt aus dem Turnier. Der "Bully Boy" bezwang Joe Cullen 10:9 dank eines Elf-Darters im 19. Leg. Im zehnten Abschnitt hatte er bereits 170 Punkte gecheckt.

    Im Laufe des Tages waren neben Rückkehrer Raymond van Barneveld auch Martin Schindler, Lukas Wenig und Steffen Siepmann ausgeschieden.

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  • Spieler-Meuterei gegen Gross? Das sagt Fährmann
    Friday, 5. March 2021 22:07 o'clock

    Bei Schalke 04 musste Ende vergangener Woche mit Christian Gross der vierte Trainer in dieser Saison seinen Hut nehmen.

    Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, hatte der Schweizer beim Tabellenschlusslicht den Rückhalt der Spieler verloren. Mancherorts war sogar von einer Meuterei die Rede gewesen.

    Schalkes Torwart Ralf Fährmann hat diese Berichte nun zurückgewiesen. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

    Fährmann: "Das ist quatsch"

    "Zunächst einmal muss ich sagen, dass das so nicht stimmt, dass das quatsch ist", sagte der zurzeit verletzte Keeper in der Pause des Spiels gegen Mainz 05 bei DAZN. "Nach jedem Spiel wird diskutiert. Wir diskutieren als Mannschaft, wir diskutieren mit den Co-Trainern, wir diskutieren mit dem Trainer."

    Man habe, so Fährmann, aber auch "unter vier Augen und in größeren Gruppen" Gespräche geführt. (Spielplan und alle Ergebnisse der Bundesliga)

    Der CHECK24 Doppelpass mit Dieter Hoeneß, André Schubert und Live-Schalte zu Peter Knäbel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    Das Schalker Urgestein betonte aber, dass es "so wie es dargestellt wurde, nicht ganz richtig war".

    Man könne die Schuld für die Negativserie nicht auf eine einzelne Person schieben, sagte der 32-Jährige. "Wir alle sitzen gemeinsam im Boot, die Verantwortlichen, die Trainer, aber auch die Spieler."    

    Anstelle von Gross soll nun Dimitrios Grammozis versuchen, das Wunder vom Nicht-Abstieg zu vollbringen.

Soccer news
  • Neue Nummer 2? Dieser Bayern-Boss ist schon Ortega-Fan
    Friday, 5. March 2021 23:45 o'clock

    Für Manuel Neuers Vertreter braucht der FC Bayern bald neuen Ersatz! 

    Alexander Nübel ist mit seiner geringen Spielzeit in München unzufrieden (nur zwei Pflichtspiele) und plant, sich in der kommenden Saison ausleihen zu lassen. Vor allem dann, wenn sich sein Status als Dauerreservist nicht ändern wird und ihm seine zugesprochenen Einsätze nicht gegeben werden. 

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    Flick macht Nübel wenig Hoffnung auf Spielzeit 

    Hansi Flick machte ihm am Freitag wenig Hoffnung auf Besserung. Zum einen stört ihn die Nummer-Zwei-Debatte ohnehin seit Tag eins und er war auch nicht am Nübel-Transfer direkt beteiligt, sondern Vorgänger Niko Kovac.

    Zum anderen sagte der Bayern-Trainer vor dem Topspiel gegen Borussia Dortmund deutlich: "Alexander hat gewusst, auf was er sich einlässt, wenn er zu den Bayern kommt. Meine Aufgabe ist es als Trainer, die Spieler spielen zu lassen, die aktuell die Besten sind. Manuel Neuer ist die klare Nummer eins."  (Bundesliga: FC Bayern - Borussia Dortmund, Sa. ab 18.30 Uhr im LIVETICKER)

    Mit anderen Worten: Nübel bleibt die klare Nummer zwei. Falls der Ex-Schalker geht, bräuchten die Bayern Ersatz! 

    Das Anforderungsprofil scheint klar zu sein und ähnelt vor allem Sven Ulreich, der aufgrund der Nübel-Verpflichtung fast notgedrungen wechseln musste und sich dem Hamburger SV anschloss. Der mögliche neue Neuer-Vertreter muss zuverlässig, erfahren und loyal sein, darf im besten Fall nicht zu viel kosten. 

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    Kahn beobachtet Ortega

    Ein Kandidat, der aufgrund des Profils interessant sein könnte, ist Stefan Ortega. Der Vertrag des 28 Jahre alten Schlussmanns von Arminia Bielefeld läuft 2022 aus. Steigen die Ostwestfalen ab, wird Ortega nicht zu halten sein. 

    Interessant: Nach SPORT1-Informationen hat ausgerechnet Vorstandsmitglied Oliver Kahn eine sehr positive Meinung über Ortega und beobachtete ihn beim 3:3 zwischen den Bayern und Arminia am 21. Spieltag ganz genau. (Alles zur Bundesliga)

    Was Kahn sah: Wie Neuer war Ortega kommunikativ, spielte offensiv mit und beteiligte sich mit sauberen Pässen am Spielaufbau seiner Mannschaft. Ohnehin weiß auch der mehrfache Welttorwart, dass Ortega in punkto abgewehrter Torschüsse der derzeit beste Torhüter der Liga ist. 

    Allerdings haben zwischen den Bayern und Bielefeld noch keinerlei Gespräche stattgefunden, zumal eine zeitnahe Nübel-Entscheidung nicht zu erwarten ist. (Tabelle der Bundesliga)

    Packt Bayern bei Ortega zu, wenn Nübel geht? 

    Auf die Frage, ob die Nummer zwei im Bayern-Tor für ihn überhaupt interessant sein würde, sagte Ortega zuletzt im SPORT1-Interview: "Für mich wird die Spielpraxis am wichtigsten bleiben, denn ich habe viel zu viel Lust am Spielen. Aber klar ist auch, dass der FC Bayern eine andere Kragenweite ist. Dort erlebt man Sachen, die man im Normalfall woanders nicht erlebt." 

    Bereits im vergangenen Sommer war Ortega heiß begehrt. Allerdings lehnte er Angebote von Bayer Leverkusen, PSV Eindhoven und Ajax Amsterdam ab. Ortegas Begründung: "Es bringt mir nichts, auf der Bank zu sitzen. Nur, um den ein oder anderen Taler mehr zu verdienen. Ich wollte mit Arminia Bielefeld unbedingt in der Bundesliga spielen." 

    Sein großer Traum: "Ich möchte mich in der Bundesliga etablieren und nach Möglichkeit irgendwann nochmal international spielen. Das wird schwer, ist aber nicht unmöglich."

    Ob die Bayern bei Ortega zupacken, wenn Nübel geht? 

  • Taumelnde Schalker: Nur eine Zahl macht ihnen noch Hoffnung
    Friday, 5. March 2021 23:42 o'clock

    Das so dringend benötigte Erfolgserlebnis konnte Schalke 04 auch beim Debüt des fünften Trainers in dieser Saison nicht feiern.

    Mit Dimitrios Grammozis an der Seitenlinie reichte es für die Königsblauen gegen Mainz 05 zum Auftakt des 24. Spieltags nur zu einem 0:0. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen)

    Während ihr ehemaliger Sportvorstand Christian Heidel mit den Rheinhessen weiter auf den Klassenerhalt hoffen kann, taumeln die Gelsenkirchener weiter dem Abstieg entgegen. 

    Der CHECK24 Doppelpass mit Dieter Hoeneß, André Schubert und Live-Schalte zu Peter Knäbel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    "Man hat gemerkt, dass bei dem ein oder anderen der Akku leer war", sagte Grammozis nach seinem Debüt auf Schalke. "Wir hatten nicht das Selbstvertrauen, den letzten Angriff zu starten. Das müssen wir uns erstmal erarbeiten. Wir können keine Wunderdinge in zwei Tagen vollbringen."

    Schalke hat weiter acht Punkte Rückstand auf Platz 16

    Der Rückstand auf die Mainzer, die jetzt den Relegationsplatz belegen, beträgt weiter acht Punkte. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

    So gesehen reicht der Punkt "natürlich nicht", sagte Schalkes Kapitän Sead Kolasinac, der unter Grammozis neuerdings im defensiven Mittelfeld spielt, bei DAZN: "Man hat heute gesehen, dass wir eine Systemänderung hatten. Ich glaube, das braucht auch ein bisschen Zeit." (Spielplan und alle Ergebnisse der Bundesliga)

    "Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht unzufrieden, in der zweiten Halbzeit wurde Mainz immer stärker", analysierte Grammozis sein erstes Spiel als Schalke-Coach.

    Dennoch konnten die Schalker auch eine Mut machende Erkenntnis aus diesem Unentschieden mitnehmen. "Wir haben zu Null gespielt, das ist schon mal positiv", sagte Mittelfeldspieler Suat Serdar. 

    Das ist den Königsblauen in der Tat bislang erst zum dritten Mal in dieser Saison gelungen. Selbst bei den Pokalsiegen gegen die beiden Viertligisten Schweinfurt (4:1) und Ulm (3:1) mussten sie jeweils einen Gegentreffer hinnehmen.

    Schalke kassiert mehr als 2,5 Tore pro Spiel

    In der Bundesliga kassierten sie in bislang 24 Spielen 61 Gegentreffer, was einen Schnitt von mehr als 2,5 Toren pro Spiel ergibt. Insofern ist so ein 0:0 sicherlich zumindest ein kleines Erfolgserlebnis, getreu dem alten Schalker Motto unter Jahrhundert-Trainer Huub Stevens: "Die Null muss stehen."

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    Gegen Mainz hatte S04 sogar die große Möglichkeit, schon früh in Führung zu gehen. Shkordran Mustafi scheiterte aber mit einem Kopfball in der 17. Minute am Mainzer Keeper Robin Zentner.

    "Der Kopfball war eine der klarsten Chancen im Spiel. Der hätte auch reingehen können, dann sieht das Spiel ganz anders aus", sagte Serdar nach dem Spiel.

    Allerdings blieb es anschließend für lange Zeit die einzige Chance der Gastgeber. Erst in der Schlussphase wurde Zentner wieder ernsthaft geprüft. Bei einem Schuss von Serdar machte er sich ganz lang und lenkte den Ball um den Pfosten. "Die wenigen Chancen, die wir hatten, waren von guter Qualität", betonte auch Grammozis.

    Mainz bei Torschüssen mit 19:2 vorn

    Während mit diesen zwei Chancen aber auch schon alle Schalker Gelegenheiten aufgezählt sind, standen für die Mainzer am Ende 19 Torschüsse in der Statistik. Entsprechend gemischt fiel das Fazit von Gäste-Coach Bo Svensson aus: "Wir waren dem Gegner klar überlegen. Wir haben das Spiel dominiert, die zweite Halbzeit war nur in der Schalker Hälfte. Uns hat nur das Tor gefehlt zu einem richtig guten Tag."

    Sein Gegenüber Grammozis, der am Dienstag die Nachfolge des gefeuerten Christian Gross angetreten hatte, überraschte mit dem 18 Jahre alten Bundesliga-Debütanten Kerim Calhanoglu in der Startelf, die Routiniers Benjamin Stambouli und Omar Mascarell mussten auf die Bank.

    Im Tor gab die Frankfurter Leihgabe Frederik Rönnow nach dreieinhalb Monaten ihr Comeback. Amine Harit verletzte sich beim Aufwärmen und musste kurzfristig von Can Bozdogan ersetzt werden.

    Nach einem verheißungsvollen Beginn und der Chance von Mustafi wurde Mainz immer besser. Vor allem Adam Szalai boten sich einige Gelegenheiten, die der Ungar allerdings ausließ.

    Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste mehr Ballbesitz, brachten das Schalker Tor aber nur selten in Gefahr. Bei den Gelsenkirchenern war die Fehlerquote weiter extrem hoch. Zu hoch, um sich mit einem Sieg doch noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen zu können.

    Die nächsten Gegner heißen Wolfsburg, Mönchengladbach und Leverkusen.

       

  • Nächste Hiobsbotschaften für Schalke
    Friday, 5. March 2021 23:25 o'clock

    Der FC Schalke 04 geht buchstäblich auf dem Zahnfleisch.

    Beim Debüt des neuen Trainers Dimitrios Grammozis verpassten die Königsblauen den erhofften Sieg - und nicht nur das.

    Schon vor dem Anpfiff musste der Coach die erste Hiobsbotschaft verkraften, als sich Amine Harit beim Aufwärmen verletzte und durch Can Bozdogan ersetzt werden musste.

    Wie die Königsblauen auf Twitter vermeldeten, handelte es sich beim Marokkaner um eine muskuläre Verletzung. "Wir haben versucht, mit unserem Doktor auf die Probleme von Amine einzuwirken. Dann haben wir entschieden, dass es einfach nicht geht", sagte Grammozis nach dem Spiel. "Das war für uns sehr schade, weil Amine in den letzten zwei tagen das Gefühl gegeben hat, dass er sich sehr auf das Spiel freut. Ein Mann seiner Qualität hat uns gefehlt."

    Kolasinac raus, Mustafi hält durch

    In der 78. Minute war dann auch für Kapitän Sead Kolasinac das Spiel zu Ende. Der Linksverteidiger, der gegen Mainz auf der Sechs auflief, griff sich an den Oberschenkel und musste das Spielfeld verlassen.

    In der Schlussphase schien auch Shkodran Mustafi Probleme an der hinteren Oberschenkelmuskulatur zu haben, der Neuzugang biss aber auf die Zähne und beendete die Partie auf dem Platz.

    Der CHECK24 Doppelpass mit Dieter Hoeneß, André Schubert und Live-Schalte zu Peter Knäbel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    Das Lazarett der Schalker war schon vor dem Abstiegsduell proppenvoll: Zu den Langzeitverletzten zählen bei den Königsblauen zudem Mark Uth, Matija Nastasic, Klaas-Jan Huntelaar, Gonçalo Paciencia, Steven Skrzybski, Salif Sané und Kilian Ludewig.

    Am vergangenen Sonntag war neben Cheftrainer Christian Gross, Co-Trainer Rainer Widmayer, Koordinator Lizenzspielerabteilung Sascha Riether und Sport-Vorstand Jochen Schneider auch Fitness-Chef Werner Leuthard entlassen worden.

  • Spieler-Meuterei gegen Gross? Das sagt Fährmann
    Friday, 5. March 2021 22:07 o'clock

    Bei Schalke 04 musste Ende vergangener Woche mit Christian Gross der vierte Trainer in dieser Saison seinen Hut nehmen.

    Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, hatte der Schweizer beim Tabellenschlusslicht den Rückhalt der Spieler verloren. Mancherorts war sogar von einer Meuterei die Rede gewesen.

    Schalkes Torwart Ralf Fährmann hat diese Berichte nun zurückgewiesen. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

    Fährmann: "Das ist quatsch"

    "Zunächst einmal muss ich sagen, dass das so nicht stimmt, dass das quatsch ist", sagte der zurzeit verletzte Keeper in der Pause des Spiels gegen Mainz 05 bei DAZN. "Nach jedem Spiel wird diskutiert. Wir diskutieren als Mannschaft, wir diskutieren mit den Co-Trainern, wir diskutieren mit dem Trainer."

    Man habe, so Fährmann, aber auch "unter vier Augen und in größeren Gruppen" Gespräche geführt. (Spielplan und alle Ergebnisse der Bundesliga)

    Der CHECK24 Doppelpass mit Dieter Hoeneß, André Schubert und Live-Schalte zu Peter Knäbel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    Das Schalker Urgestein betonte aber, dass es "so wie es dargestellt wurde, nicht ganz richtig war".

    Man könne die Schuld für die Negativserie nicht auf eine einzelne Person schieben, sagte der 32-Jährige. "Wir alle sitzen gemeinsam im Boot, die Verantwortlichen, die Trainer, aber auch die Spieler."    

    Anstelle von Gross soll nun Dimitrios Grammozis versuchen, das Wunder vom Nicht-Abstieg zu vollbringen.

  • Hyballa: "Wenn man schreit, ist es auch Liebe"
    Friday, 5. March 2021 21:00 o'clock

    Aktuell trainiert Peter Hyballa den polnischen Erstligisten Wisla Krakau.

    Mit der direkten Art und seinen unverblümten Aussagen fällt der gebürtige Bocholter aus dem Rahmen und gilt als eine Art Rebell im deutschen Trainergeschäft. Im SPORT1-Podcast "Leadertalk - Fußballtrainer im Gespräch" redet Hyballa mit Business-Coach und Autor Mounir Zitouni über langweilige Trainer von den Universitäten, warum die Nachwuchsleistungszentren keine Persönlichkeiten mehr hervorbringen und dass die "Fußball-Basics" wichtiger sind als "Pep-Guardiola-Gedächtnisübungen".   

    Zu viele Taktiknerds

    Für Peter Hyballa macht die richtige Mischung einen guten Trainer aus. "Es gibt Cheftrainer, die sind taktische Nerds, die fragen aber nie: Lebt dein Vater noch? Die brauchen unbedingt einen, der das Empathische draufhat. Ich glaube, dass wir zu viel Taktiknerds haben, zu viele langweilige Trainer von den Universitäten."

    Und weiter: "Wir sind totale Studenten-WG’s geworden, Viele Trainer haben selbst noch keine Krise erlebt, die haben nullkommanull Persönlichkeit. Sie haben selber noch nie ein anderes Land gesehen. Profifußball ist ein Drecksgeschäft, da fliegen dir die Patronen um die Ohren."

    Ein anderes Problem sieht Hyballa darin, dass zu viele Experten bei der Entwicklung von Spielern mitreden wollen. Dabei "bist du ja als Trainer schon Lucky Luke. Du bist ein Einzelgänger, Einzelkämpfer, obwohl du mit einem Team arbeitest. Dann kommen ganz viele Leute von der Universität. Dann will jeder in diese Talentsuppe sein Gewürz reingeben. Ich spüre bei Cheftrainer oft, dass sie mit allen irgendwie kooperieren müssen. Ich merke dann, dass sechs, sieben Verantwortliche auf einmal mit Spielern sprechen. Es wird so ein enormer Druck auf Trainer gelegt. Und die machen unheimlich Druck auf die Spieler. Da ist keine Freiheit mehr da. Du hast ja manchmal mehr Staff als Spieler."

    Der 45-jährige glaubt: "Unsere Spieler werden zu sehr in Watte gepackt. Die Basics, dribbeln, schießen, passen, köpfen ist wichtiger als 11 gegen null, Pep-Guardiola-Gedächtnisübungen und Periodisierung."

    Hyballa setzt auf alte Schule

    Hyballa findet, dass das Akademische gerade auch beim Nachwuchs übertrieben wird. "Ich hasse ein Wort in NLZ: Zielvereinbarungsgespräch. Wir Deutsche sind gut im Plänemachen, das finde ich zum Kotzen. Ich bin mehr Instinkt." Deshalb hat er sich zuletzt in den Nachwuchsabteilungen der Bundesligisten auch nicht mehr so wohl gefühlt, wie im Falle von Bayer Leverkusen: "Es gab unheimlich viel Konzeptsprache. Auf einmal fingen wir mit Yoga an, ein, zwei Psychologen, die mir auch immer erzählen wollten, wie es geht. Sehr viel Periodisierung, sehr viele Tests, sehr viele Protokolle, das war nicht so meins", sagt er.

    Was den Umgang mit Spielern angeht bedient sich Hyballa gerne auch mal der alten Schule: "Heute, in dieser Soft-Generation, denkt man, wenn man schreit, dass du einen niedermachst, aber das ist auch Liebe. Dein Vater hat dich ja auch mal angeschrien, er hat dich in den Arm genommen. Jetzt auch in Krakau, ich habe so viele Spieler, die sehen mich ja viel mehr als ihre eigenen Eltern. Wenn ich die jetzt emotionalisiere, packe, motiviere und das mit Technik, Taktik verbinde, dann ist es perfekt."

    Hyballa sieht sich auf einer Linie mit vielen Kollegen seiner Generation.

    (SERVICE: Die volle Ladung Sport aufs Ohr mit der Podcast-Familie von SPORT1)

    "Ich will das Beste aus dir"

    "Wir waren Pioniere. Anfang 2000 war es noch unmöglich, dass Julian Nagelsmann Profi-Trainer wird. Wir waren im Steinbruch und hatten unsere Ideen als junge Trainer. Das war die Generation Tuchel, Kauczinski, Frank Schäfer, Norbert Elgert, Sascha Lewandowski, Christian Streich und interessant war, mit den Talenten umzugehen. Ich habe sie gefordert, immer moderiert: Ich will das Beste aus dir. Ich habe sie immer auch geliebt. Das waren ein bisschen meine Söhne. Ich habe aber deutlich gesagt, was ich haben möchte. Wenn ich das nicht bekommen habe, dann sind auch mal Hütchen durch die Luft geflogen. Da habe ich auch mal den Lauten gemacht. Da bin ich auch mal in eine Sprache gegangen, die nicht immer so ganz fein ist, die für Sport gut ist. Aber ich habe vorher eine Beziehung aufgebaut mit denen. Ich wusste immer von den Problemen der Spieler."

    Mounir Zitouni (50) war von 2005 bis 2018 Redakteur beim kicker und arbeitet seit dem 1. Januar 2019 als Businesscoach, betreut Sportler, Trainer und Führungskräfte in punkto Auftreten, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung. Der ehemalige Profifußballer (OFC, SV Wehen, FSV Frankfurt, Esperance Tunis) hat zuletzt die Autobiographie von Dieter Müller verfasst und veröffentlicht regelmäßig eine Kolumne auf www.sport1.de.

  • Zwickau festigt Mittelfeld-Platz in der 3. Liga
    Friday, 5. March 2021 20:57 o'clock

    Der FSV Zwickau hat den Vorsprung auf die Abstiegsplätze der 3. Liga wieder ausgebaut und seinen Mittelfeld-Platz gefestigt. Die Mannschaft von Trainer Joe Enochs bezwang den SC Verl mit 3:0 (2:0) und beendete eine Serie von vier Spielen ohne Sieg. (Ergebnisse und Spielplan der 3. Liga)

    Nils Miatke (1.) und Ronny König (27.) sorgten für eine souveräne Halbzeitführung, im zweiten Durchgang erhöhte Felix Drinkuth (64.) auf 3:0. Zwickau kletterte damit auf Tabellenplatz elf und liegt nun vorerst drei Ränge hinter dem SC Verl. (Tabelle der 3. Liga)

  • Bobic-Nachfolger: Rangnick-Hammer in Frankfurt?
    Friday, 5. March 2021 20:52 o'clock

    Fredi Bobic hat in dieser Woche angekündigt, dass er Eintracht Frankfurt im Sommer verlassen wird.

    Die finalen Gespräche mit dem Aufsichtsrat stehen zwar noch aus, doch mit einer baldigen Lösung ist zu rechnen. Ob der Sportvorstand tatsächlich zu Hertha BSC oder zu einem anderen Verein wechselt, ist noch unklar.

    Die Eintracht jedenfalls braucht einen Nachfolger. Nachdem Ben Manga nun auch offiziell vom Scout zum "Direktor Profifußball und Kadermanager" aufgestiegen ist, gilt es nun einen Chef zu finden.

    SPORT1 beleuchtet fünf Kandidaten.

    Der CHECK2Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 

    Geht Boldt den nächsten Karriereschritt?

    Obwohl der Hamburger SV auch im zweiten Jahr seiner Amtszeit den Aufstieg zu verpassen droht, wird Jonas Boldt in der Branche hoch angesehen. Im Herbst stand er bei der AS Rom auf dem Zettel, doch Boldt verlängerte stattdessen bis 2023 beim HSV. Aber können die Hanseaten ein mögliches Werben noch einmal abwehren?

    Ob Aufstieg oder nicht, der frühere Leverkusener wäre bei einem guten Angebot nur schwer zu halten. Die Eintracht hat sich seit 2016 zu einem hochattraktiven Klub entwickelt. Der Traditionsklub befindet sich dort, wo die Hamburger in einigen Jahren auch gerne stünden: regelmäßig in Europapokalnähe, zumindest in den Top 10 und mit Chancen auf Titelgewinne.

    Boldt pflegt einen guten Draht zu Eintracht-Vorstand Axel Hellmann, Gespräche könnten bald folgen. Eine Ablöse würde wohl fällig. Sollten die Frankfurter die, laut Bild, geforderten fünf Millionen Euro für Bobic erhalten, könnte ein Teil davon in Boldt reinvestiert werden.

    Schröder im Fokus

    Rouven Schröder ist beim 1.FSV Mainz 05 im vergangenen Sommer nach genau vier Jahren und neun Monaten zurückgetreten und hat Platz gemacht für einen neuen Mainzer Weg. Der ehemalige Sportvorstand der Rheinhessen war im letzten halben Jahr seiner Amtszeit nicht unumstritten, der Spielerstreik oder das zu lange Festhalten an Coach Achim Beierlorzer blieben an ihm hängen.

    Doch in die Zeit von Schröder bei Mainz fielen auch die Rekordabgänge Abdou Diallo (28 Millionen Euro), Jean-Philippe Gbamin (25) und Jhon Cordoba (17). Der 45-Jährige erwirtschaftete in den Jahren über 130 Millionen Euro, ein Transferplus von rund 40 Millionen Euro. Mit Jeremiah St. Juste, Jean-Philippe Mateta oder Moussa Niakhaté holte er weitere Juwelen.

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    Teilweise wurden die Erlöse in Spieler aber auch in die Infrastruktur investiert, zudem dienten diese für bessere Ressourcen in der Corona-Pandemie! Schröder bringt ein großes internationales Netzwerk mit, zudem kennt er sich unter anderem auf dem französischen Markt bestens aus.

    Kommt ein Mister X wie Rebbe oder Freund?

    Olaf Rebbe war von 2004 bis 2018 in der Bundesliga tätig. Der 42-Jährige wurde unter dem damaligen Geschäftsführer Klaus Allofs zunächst bei Werder Bremen im Management ausgebildet. Rebbe kennt also die Strukturen bei einem Traditionsverein.

    Anschließend wechselte er nach Wolfsburg, wo er 2016 zum Sportdirektor ernannt wurde und zwei Jahre tätig war, wobei die Niedersachsen sich jeweils nur über die Relegation retteten. Einem kurzen Intermezzo in England bei Huddersfield Town (2018 bis Januar 2019) folgte nach längerer Pause der Wechsel nach Griechenland zu PAOK Saloniki.

    Trotz Vertrags bis 2022 (mit Option) beschäftigt sich Rebbe SPORT1-Informationen zufolge durchaus mit einer Rückkehr nach Deutschland, lose Kontakte zur Eintracht soll es gegeben haben.

    Zudem ist Christoph Freund ein spannender Macher auf dem Markt. Seit Jahren schon ist er Erfolgsmanager bei Red Bull Salzburg, wo der 43-Jährige noch bis 2023 unter Vertrag steht. Allerdings fühlt sich Freund im RB-Kosmos äußerst wohl, er arbeitet in verschiedenen Funktionen seit 2006 in Salzburg. Doch auch für ihn gilt, was für Rebbe zählt: Die Eintracht ist inzwischen ein attraktiver Standort.

    Rangnick lässt aufhorchen

    Ralf Rangnick und Eintracht Frankfurt? Die Hessen hätten ihn 2004 gerne als Trainer verpflichtet, doch der 62-Jährige wollte nicht mit in die 2. Liga. Finden beide Parteien 17 Jahre später überraschend zusammen? Rangnick ließ in der ARD aufhorchen: "Ich fühle mich noch frisch und würde gerne eine schöne, große Aufgabe übernehmen." Er wolle nicht wieder in der dritten oder vierten Liga loslegen, sondern einen großen Traditionsverein in der obersten Etage übernehmen.

    "Ich kann mir vorstellen, dass man dort Technologie und die Strahlkraft des Klubs zusammenbringt. Das wären Innovationen, die ich gerne bei einem Verein mit Strahlkraft, Zielen und einem großen Stadion umsetzen würde." Kommentare zu diversen Klubs lehnte Rangnick ab. Die Eintracht allerdings hat sich in den vergangenen nicht nur sportlich, sondern auch in Sachen Digitalisierung enorm entwickelt.

    Der bislang medial heiß gehandelte Christoph Spycher jedenfalls wird Young Boys Bern nicht verlassen. Der Ex-Profi hatte zusammen mit Adi Hütter 2018 den Meistertitel geholt, zudem gilt er bei den Schweizern als Architekt es Erfolgs. "Die Planungen für die nächste Saison laufen. Ich werde zu 100 Prozent Sportchef von Bern bleiben", stellte Spycher, der von 2005 bis 2010 in Frankfurt spielte und lange Kapitän war, beim Vereins-TV von YB klar.

  • Hiobsbotschaft bei Grammozis' Schalke-Debüt
    Friday, 5. March 2021 20:33 o'clock

    Der neue Trainer Dimitrios Grammozis startet seine Mission beim FC Schalke 04 im Kampf gegen den Abstieg - ausgerechnet gegen Mainz 05 und Ex-Schalke-Manager Christian Heidel. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

    Bundesliga heute: Schalke erstmals mit Grammozis

    Schon vor dem Anpfiff mussten die Königsblauen aber schon die erste negative Nachricht verdauen. Amine Harit hat sich beim Aufwärmen verletzt und wird den Schalkern im Heimspiel gegen Mainz fehlen. Vor Frust pfefferte der 23-Jährige nach dem Aufwärmen seine Handschuhe auf den Rasen. Für ihn wird nun Can Bozdogan in der Schalker Startelf stehen. 

    Grammozis geht trotz vieler personeller Sorgen optimistisch in sein erstes Spiel mit dem abgeschlagenen Bundesliga-Tabellenletzten Schalke. (Spielplan und alle Ergebnisse der Bundesliga)

    "Die Zeit ist knapp, um viele Inhalte durchzugehen. Aber was wir uns vorstellen, haben wir sehr gut herausgearbeitet. Wir haben die Zeit so gut wie möglich genutzt", sagte Grammozis vor dem Heimspiel gegen Mainz.

    Bei seinem Debüt entschied er sich für einen Wechsel im Tor. Statt Michael Langer steht Frederik Rönnow zwischen den Pfosten. Außerdem rücken im Vergleich zur 1:5-Pleite am vergangenen Wochenende Benito Raman und Kerim Calhanoglu anstelle von Omar Mascarell und Benjamin Stambouli in die Startelf. Für Calhanoglu, dem Cousin von Milan-Star Hakan, ist es der erste Einsatz in der Bundesliga.

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    Nicht zur Verfügung stehen Torhüter Ralf Fährmann, Matija Nastasic, Nassim Boujellab und Kilian Ludewig, die sich von Verletzungen erholen, sowie Salif Sané, Mark Uth und Steven Skrzybski, die sich Aufbautraining befinden. Nabil Bentaleb fehlt wegen Adduktorenproblemen.

    Klaas-Jan Huntelaar fehlt ebenfalls weiterhin verletzt.

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    Schalke gegen Mainz: Brisantes Wiedersehen mit Heidel

    Beim Debüt von Grammozis, dem fünften Trainer der Königsblauen in einer absurd chaotischen Saison, ist Heidel mit dem FSV Mainz 05 zu Gast - der Mann, von dem sie in Gelsenkirchen sagen, er habe den gigantischen Scherbenhaufen, in dem sich seitdem alle die Füße blutig treten, maßgeblich mit zu verantworten.

    Vor dem brisanten Wiedersehen wehrte sich der frühere Schalker und jetzige Mainzer Sportvorstand. "Nach mir wurden viele Spieler gekauft, Trainer gewechselt und Strukturen verändert. Zehn Monate nach meinem Abschied war Schalke Dritter in der Bundesliga, und alle waren voller Euphorie", sagte Heidel der Sport Bild. "Da kam keine Kritik, alles war prima. Dann erst begann die Talfahrt."

    Nach dem Trainerwechsel zu Grammozis erwartet Mainz im Keller-Gipfel einen bissigen Gegner. "Jetzt ist die Möglichkeit für einen Neuanfang", sagte Mainz-Trainer Bo Svensson über die Gelsenkirchener: "Diese Chance wollen die Spieler natürlich ergreifen und zeigen, was in ihnen steckt. Dass diese Mannschaft viel individuelle Qualität mitbringt, ist völlig klar."

    "Die Gegneranalyse war ein bisschen anders als normal", erzählte Svensson: "Aber was wir vorhaben und von unseren Jungs sehen wollen, bleibt das Gleiche."

    Ohnehin erwartet der Däne keine vollkommen umgekrempelte Schalker Mannschaft. "Klar, es kommen ein paar neue Sachen, aber du kannst nicht innerhalb von drei Tagen alles neu machen", sagte Svensson. Er selbst kann wieder auf Mittelfeldspieler Dominik Kohr zurückgreifen, der am vergangenen Sonntag beim 0:1 gegen den FC Augsburg wegen eines grippalen Infekts gefehlt hatte.

    Die Aufstellungen bei Schalke - Mainz: 

    Schalke 04: Rönnow - Becker, Thiaw, Mustafi, Kolasinac - Serdar - William, Bozdogan, Calhanoglu - Raman, Hoppe

    Mainz 05: Zentner - Da Costa, St. Juste, Bell, Niakhaté, Mwene - Kohr, Latza, Barreiro - Burkhardt, Szalai

    Schalke - Mainz: Die Daten zum Spiel

    Spielort: Veltins-Arena (Gelsenkirchen)
    Anpfiff: 20.30 Uhr
    Letzte Begegnung: Mainz - Schalke 2:2 (Bundesliga, 7. Spieltag 2020/21)

    So können Sie Schalke - Mainz LIVE im TV & Stream verfolgen: 

    TV: -
    Stream: DAZN

    Bundesliga Heute Live: Schalke - Mainz im Liveticker:

    Einzelspiel-Liveticker: Schalke 04 - Mainz 05 um 20.30 Uhr live auf SPORT1.de und in der SPORT1 App
    Konferenz-Liveticker: Bundesliga Liveticker auf SPORT1.de