Sport General
  • Synchronduo Hausding/Barthel holt EM-Bronze vom Turm
    Saturday, 15. May 2021 18:28 o'clock

    Das Synchron-Duo Patrick Hausding/Timo Barthel hat bei der EM in Budapest Bronze vom Turm gewonnen. Das neuformierte Duo musste sich mit 424,32 Punkten lediglich den Briten Thomas Daley/Matthew Lee (477,57) und den Russen Alexander Bondar/Wiktor Minibajew (471,96) geschlagen geben. Für Hausding war es die insgesamt 37. EM-Medaille seiner Karriere, für Barthel eine Premiere.

    "Das ist meine erste Medaille, die ich erkämpfen konnte - und das mit Patty! Das sind zwei Träume, die gleichzeitig in Erfüllung gegangen sind", sagte Barthel fast schon ehrfurchtsvoll: "Ich bin super stolz, dass ich überhaupt an der Seite von Patrick Hausding springen durfte."

    Der Berliner Hausding hatte Barthel versprochen, im Turm-Synchronspringen ein Comeback zu geben, sofern sich der Dresdner die Wettkampfserie des Weltmeister-Duos Hausding/Sascha Klein aneignet. Bei der Wettkampfpremiere bei der Olympia-Qualifikation war das neue Paar zwar knapp an einem Quotenplatz vorbeigesprungen. Für eine EM-Medaille hat es nun aber gereicht.

  • Buhk/Marciello gewinnen erstes Saisonrennen des ADAC GT Masters
    Saturday, 15. May 2021 18:16 o'clock

    Von der Pole Position zum Sieg: Der Hamburger Maximilian Buhk und der Italiener Raffaele Marciello haben das erste Saisonrennen des ADAC GT Masters in Oschersleben gewonnen. Das Mercedes-Duo setzte sich am Samstag vor Albert Costa Balboa/Mirko Bortolotti (Spanien/Italien) im Lamborghini und den beiden Audi-Piloten Christopher Mies/Ricardo Feller (Heiligenhaus/Schweiz) durch. 

    Buhk und Marciello bescherten dem Team Landgraf Motorsport aus Gensingen damit einen perfekten Einstand in die GT3-Serie. Bereits im Qualifying war das Duo nicht zu schlagen, auch im Rennen setzten sich die beiden bei wechselhaften Bedingungen durch. 

    Für die Titelverteidiger Michael Ammermüller und Christian Engelhart begann die Saison mit ihren neuen Partnern dagegen durchwachsen. Während Engelhart und sein Teamkollege Thomas Preining (Österreich) im Porsche ausschieden, belegten Ammermüller/Mathieu Jaminet (Frankreich/Porsche) den siebten Platz.

    Am Sonntag (16.30 Uhr/nitro) folgt der zweite Lauf in Oschersleben, insgesamt stehen sieben Wochenenden mit jeweils zwei Rennen auf dem Programm. 

  • Lewandowski "überragend!" Löw wagt Prognose
    Saturday, 15. May 2021 18:10 o'clock

    Der Rekord ist eingestellt!

    Mit seinem 40. Saisontor hat Robert Lewandowski in Freiburg mit Gerd Müller gleichgezogen und hat den Rekord des Bombers aus der Saison 1971/72 eingestellt.

    Der CHECK24 Doppelpass mit Kevin Großkreutz, Patrick Helmes und Friedhelm Funkel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    Davon beeindruckt sind nicht nur die Protagonisten des FC Bayern, die nach seinem historischen Treffer Spalier standen. Eine Aktion, die laut Hansi Flick von Thomas Müller und anderen Mitspielern geplant war.  (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

    Der Bayern-Trainer: "Robert ist aktuell der beste Stürmer auf der Welt. Seinen Rekord wird er eine Zeit lang haben."

    Auch Joachim Löw zeigte sich beeindruckt. Der Bundestrainer saß im Schwarzwald-Stadion auf der Tribüne.

    Löw bei SPORT1: "Es ist imponierend, so eine Anzahl an Toren zu erzielen. In der heutigen Zeit ist das noch schwieriger als es früher war."

    Um 14.56 Uhr betrat Lewandowski erstmals den Rasen. Um 15.54 Uhr zeigte Schiedsrichter Florian Badstübner auf den Punkt, nachdem er sich am Monitor von einem Foulspiel von Lukas Kübler an Thomas Müller überzeugt hatte.

    Lewandowski mit Hommage an Gerd Müller

    Lewandowski trat an und versenkte den Strafstoß eiskalt in die rechte Ecke (26.). Die tolle Geste des Weltfußballers: Unter seinem Trikot trug er ein T-Shirt mit der Aufschrift "4ever Gerd", eine Hommage an Müller, den bisherigen Rekordhalter.

    https://twitter.com/esmuellert_/status/1393596749919494145

    Lewandowski hätte den Rekord sogar brechen können, wäre Freiburg-Keeper Mark Flekken am verregneten Samstagnachmittag nicht in Topform gewesen. Mehrmals rettete der Schlussmann sehenswert, vor allem in der 78. Minute. Sekunden später musste Lewandowski nur noch ins leere Tor einschieben, schoss Flekken aber in die Arme.

    Löw wagt Prognose

    Lewandowski konnte es kaum fassen und hat nun am 34. Spieltag gegen den FC Augsburg die einmalige Chance, einen neuen Torrekord aufzustellen.

    Der SPORT1 Podcast "Meine Bayern-Woche" auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee

    "Gerd Müller war einmalig in Deutschland, aber jeder Rekord wird irgendwann mal gebrochen", sagte Löw. "Irgendwann kommt jemand, der noch besser ist. So ist es mit allen Rekorden. Selbst wenn Lewandowski 41 Tore macht, wird auch dieser Rekord vielleicht irgendwann mal gebrochen werden. Aber überhaupt mal in die Nähe von 40 Toren in der Bundesliga zu kommen, ist überragend.”

  • So feiert Lewandowski den Müller-Rekord - aber ein Makel
    Saturday, 15. May 2021 18:02 o'clock

    Es ist vollbracht! 

    Robert Lewandowski hat den Torrekord von Gerd Müller eingestellt. Beim 2:2 (1:1)-Remis im vorletzten Saisonspiel beim SC Freiburg markierte der polnische Superstar des FC Bayern per Elfmeter seinen 40. Treffer. Nach leichter Verzögerung schoss er den Ball rechts unten ins Netz (26.). (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

    "Das ist eine große Ehre für mich und auch für die moderne Geschichte der Bundesliga in Deutschland", sagte Lewandowski nach dem Spiel bei Sky. "Es freut mich sehr, bei so einem legendären Rekord dabei zu sein. Was Gerd gemacht hat, war unglaublich. Ich habe nie gedacht, dass ich herankommen kann und mit ihm einen Rekord halten kann. Ich bin sehr, sehr stolz. Was gerade passiert, glaube ich noch nicht, das braucht noch ein bisschen Zeit."

    Der CHECK24 Doppelpass mit Kevin Großkreutz, Patrick Helmes und Friedhelm Funkel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    Lewandowski erzielt per Elfmeter 40. Saisontor

    Der Elfmeter war durchaus umstritten. Nach einer Ecke war Thomas Müller nach einem leichten Halten von Lukas Kübler zu Fall gekommen, allerdings hatte Kübler Müller auch mit dem Fuß am rechten Knöchel erwischt. Schiedsrichter Florian Badstübner hatte das Spiel zunächst weiterlaufen lassen, nach einem Hinweis des VAR und Sichtung der TV-Bilder aber doch auf Strafstoß entschieden. Lewandowski schnappte sich den Ball und verwandelte sicher. Nach dem Ausgleich durch Manuel Gulde (29.), brachte Leroy Sané (53.) die Bayern erneut in Front, aber Freiburg schlug durch Christian Günter (81.) nochmals zurück.

    Beim Torjubel präsentierte Lewandowski unter seinem Trikot ein Shirt mit Gerd Müllers Konterfei und dem Schriftzug: "4ever Gerd". Anschließend standen alle FCB-Spieler und die Bank der Bayern Spalier.

    Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

    Löw gratuliert Lewandowski

    "Ich kann es gar nicht in diesen geschichtsträchtigen Kontext setzen, weil Gerd Müller diesen Verein mit seinen Toren überhaupt erst dahin gebracht hat, wo wir jetzt stehen. Ohne Gerd Müller würden wir vielleicht immer noch zu Fuß anreisen", sagte Thomas Müller. "Der Verein ist durch solche Spieler wie Gerd Müller groß geworden. Dass sich Lewy jetzt auf eine Stufe, da kann man den Hut ziehen, aber das versteht sich von selbst. Die Mannschaft hat es ihm nicht nur gegönnt, sondern die würdigt das auch, was er für uns leistet."

    Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich ebenfalls beeindruckt. "Es ist imponierend, so eine Anzahl an Toren zu erzielen. In der heutigen Zeit ist das noch schwieriger als es früher war", sagte Löw bei SPORT1.

    Bayern-Trainer Hansi Flick sagte anschließend: "Robert Lewandowski hat die historische Marke von Gerd Müller geknackt. Aber Tore schießt man nicht allein. Man braucht Spieler, die einen bedienen. Daher muss ich der Mannschaft ein Riesenkompliment machen."

    Freiburger Spieler ziehen den Hut

    Lob und Anerkennung für Lewandowski gab es nach dem Abpfiff auch von den Freiburgern. "Man denkt selbst, man ist ganz gut, wenn man zweistellig trifft, aber 40! Das ist eine andere Welt, da muss man alle Hüte ziehen. Das ist eine Riesenleistung, die in den nächsten Jahren keiner mehr schaffen wird. Vielleicht er selbst noch mal", sagte Nils Petersen. Er habe es nicht für möglich gehalten, dass diese Marke in der Bundesliga mal jemand erreicht. "Er hat es geschafft, obwohl die Mannschaften mittlerweile sehr gut verteidigen. 40 ist eine abartige Zahl."

    SC-Kapitän Christian Günter ergänzte: "Er ist über Jahre hinweg für mich der absolut beste Stürmer auf dem Planeten. Er ist außergewöhnlich. Von ihm kann jeder Stürmer und jeder Spieler etwas lernen. Einfach nur einen herzlichen Glückwunsch an ihn, das ist einfach nur eine herausragende Leistung. Das Schöne ist, dass er auch ein herausragender Typ ist." Und Petersen meinte: "Es gibt sicher auch andere gute in anderen Ligen, aber er ist hier vor Ort und man kann sagen, dass er der Beste ist. Dass er jahrelang der Bundesliga und dem FC Bayern die Treue gehalten hat, spricht auch für ihn."

    Leise Kritik an dem Jubel-Spalier unmittelbar nach dem Rekordtor gab es vonseiten der Freiburger. "Dass es ein bisschen an der Kante entlang ist, finde ich auch. Aber wir haben schon andere Dinge erlebt in Halbzeiten mit Anastacia und Co. Damit würde ich es nicht gleichsetzen. Es war von der Mannschaft an ihn ein Tribut und der Glückwunsch", sagte Freiburgs Sport-Vorstand Jochen Saier in der Halbzeitpause bei Sky. Angebliche Buh-Rufe aus der Freiburger Ecke habe es aber nicht gegeben, meinte Saier.

    Lewandowski vergibt Riesenchance zum 41. Tor

    Zum Erreichen von Müllers Rekords gratulierte Saier Lewandowski: "Das ist in der Tat außergewöhnlich. Ich hätte auch nicht gedacht, dass man den Rekord noch mal knacken oder egalisieren kann." Lewandowski sei "ein absoluter Ausnahmestürmer und aktuell der beste der Welt".

    Um ein Haar hätte Lewandowski sich in der zweiten Halbzeit den alleinigen Rekord geschnappt, doch aus wenigen Metern schoss er Freiburgs Torhüter Mark Flekken den Ball direkt in die Arme (78.). "Ich hätte heute mindestens noch ein Tor mehr schießen können, aber vielleicht kann man so einen Rekord nicht direkt brechen. Wir haben noch ein Spiel. Ich versuche, noch mindestens ein Tor zu schießen", sagte Lewandowski.

    "Am Schluss hat man gesehen, er ist auch nur ein Mensch. Aber natürlich einer, der sehr, sehr gut vor dem Tor ist", meinte Müller und würdigte generell Lewandowskis Leistung. "Das ist schwer einzuordnen. Das Verrückte bei Lewy ist, dass das irgendwie normal ist wie er Dreierpacks schießt oder traumwandlerisch diese Tore macht. Gut, 40 hat er noch nie geschafft, aber er hat schon extrem viele Tore in den letzten Jahren gemacht. Das ist schon verrückt."

    Lewandowski hat damit nun im Laufe einer Spielzeit genauso viele Tore gemacht wie der legendäre "Bomber der Nation" einst in der Saison 1971/72. Jahrzehntelang galt die Bestmarke als in Stein gemeißelt - bis jetzt Lewandowski kam. Der Angreifer hätte den Rekord wohl schon früher erreicht, wäre er nicht zuletzt von einer Bänderverletzung ausgebremst worden. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

    Der SPORT1 Podcast "Meine Bayern-Woche" auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee

    Meister ist der FCB bereits seit letzter Woche, der Rekord war daher eines der letzten verbliebenen Saisonziele. Dass es so lange dauerte, bis jemand den Torrekord verbesserte, hatte den bisher alleinigen Spitzenreiter stets gewundert. Dies hatte zuletzt auch Müllers Gattin Uschi betont.

    "Wer verkauft so einen Spieler?"

    Ihr Gerd habe habe sich freilich früher gewundert, dass seinen Rekord "nicht längst schon jemand eingeholt hat", erzählte Uschi Müller. Dass seine Bestmarke erreicht ist, bekommt der 75 Jahre alte Müller, der seit 2015 in einem Pflegeheim für schwer Demenzkranke südlich von München lebt, leider nicht mehr mit. 

    Aber, so sagt Uschi Müller: "Von dem Moment an, als die Raumdeckung eingeführt wurde, hat er darauf gewartet." Gerd habe ihr immer gesagt: "Es ist so viel Platz da, die Chancen sind da - und die machen keine Tore." So wie er, der in 427 Bundesligaspielen 365 Treffer markiert hatte.  

    Lewandowski macht diese Tore. Zur Freude der Bayern. Spekulationen, der Pole könne sich noch mal verändern wollen, widersprach Klubchef Karl-Heinz Rummenigge im SPORT1-Podcast "Meine Bayern-Woche" energisch: "Klar bleibt der. Wer verkauft einen Spieler, der 60 Tore pro Jahr macht?" Keiner, denn, lobte auch Ex-Spieler Paul Breitner, Lewandowski habe "eine gigantische Qualität und eine Gier, wie ich sie in fünf Jahrzehnten nur vom Gerd kannte".

    Uschi Müller hält von den Vergleichen wenig. "Der Robert ist ein Athlet", sagte sie, "der Gerd war ein Artist."

  • Final-Hattrick für Pliskova - aber nun wartet ganz harte Nuss
    Saturday, 15. May 2021 18:02 o'clock

    Karolina Pliskova hat zum dritten Mal in Folge das Endspiel des WTA-Turniers in Rom erreicht. Die Tschechin setzte sich am Samstag im ersten Halbfinale gegen die ungesetzte Kroatin Petra Martic mit 6:1, 3:6, 6:2 durch.

    Pliskova hatte in der "ewigen Stadt" 2019 triumphiert und im Vorjahr im Finale gegen Simona Halep vorzeitig aufgeben müssen.

    Pliskovas Gegnerin im Endspiel am Sonntag ist die French-Open-Gewinnerin Iga Swiatek. Die Polin bezwang im Teenager-Duell Cori Gauff (USA) mit 7:6 (7:3), 6:3, nachdem sie zuvor die zweimalige Turniersiegerin Jelena Switolina (Ukraine) mit 6:2, 7:5 ausgeschaltet hatte.

    Gauff hatte am Freitag von der verletzungsbedingten Absage (rechter Arm) der topgesetzten Australierin Ashleigh Barty profitiert.

  • Ennser tritt Nachfolge von Tomczyk als ADAC-Sportpräsident an
    Saturday, 15. May 2021 17:57 o'clock

    Gerd Ennser tritt die Nachfolge von Hermann Tomczyk als Sportpräsident des ADAC an. Dies teilte der ADAC nach seiner Hauptversammlung am Samstag mit. Der 70 Jahre alte Tomczyk, der das Amt seit 1997 ausgeübt hatte, durfte aus Altersgründen nicht für eine siebte Amtszeit kandidieren. 

    Ennser, ein 61 Jahre alter Richter, ist zudem FIA-Rennkommissar in der Formel 1 sowie im Präsidium des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB).

  • Nach Türkei-Aus! Hamilton ist frustriert
    Saturday, 15. May 2021 17:34 o'clock

    Der Rekordweltmeister ist unzufrieden!

    Auf die Absage des Türkei-GP reagiert Lewis Hamilton eindeutig. Unter der Instagram-Ankündigung der FIA, dass das ausgefallene Rennen in Istanbul mit einem zweiten Rennen in Österreich kompensiert wird, setzte der Engländer einen kopfschüttelnden Emoji. (SERVICE: Formel-1-Rennkalender)

    Den genauen Grund für seine Frustration nannte der Rekordweltmeister nicht. Aber natürlich versetzt ihn ein doppeltes Heimspiel für Max Verstappen nicht in Verzücken. Immerhin könnte sein größter WM-Rivale dort zum Angriff auf seine Spitzenposition blasen. (Alle Formel-1-Rennen im SPORT1-Liveticker)

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    Allerdings stehen die Vorzeichen nicht so schlecht, dass Hamilton diesen auch in Österreich kontern kann. Bereits in der vergangenen Saison hatte der von Corona durcheinandergewirbelte Rennkalender zum Auftakt eine Doppelveranstaltung am Red Bull Ring. Dort holte Hamilton einen Sieg und einen vierten Platz.

    Istanbul liegt Lewis Hamilton

    Verstappen hingegen fuhr im zweiten Rennen zwar auf Rang drei, kam zum Saisonauftakt aber nicht ins Ziel.

    Vielleicht ist der aktuelle WM-Führende auch nur enttäuscht, dass ausgerechnet Istanbul aus dem Kalender fliegt. Immerhin hatte er in der vergangenen Saison dort seinen siebten WM-Triumph standesgemäß mit einem Sieg eingetütet.

    Ganze 30 Sekunden fuhr er damals vor der Konkurrenz ins Ziel. Die Strecke würde ihm also liegen.

    Türkei von Großbritannien auf die "Rote Liste" gesetzt

    Der Grund für das Ausscheiden der Türkei aus dem Rennkalender liegt in der Coronaregelung des Vereinigten Königreichs.

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    Dort wurde die Türkei auf die "Rote Liste" gesetzt, weswegen niemand ohne Quarantäne aus der Türkei nach Großbritannien einreisen darf. Da die meisten Teams ihr Hauptquartier in England haben, befürchtet die FIA, dass zahlreiche Crew-Mitglieder nach dem Türkei-GP für längere Zeit ausfallen würden.

  • Leverkusen sichert sich Europa-League-Teilnahme
    Saturday, 15. May 2021 17:30 o'clock

    Das Remis reicht für Europa! (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

    Durch das 1:1 Unentschieden gegen Union Berlin hat sich Bayer Leverkusen die Teilnahme an der Europa League gesichert. Mit fünf Punkten Abstand auf den Tabellensiebten Union Berlin kann der Werkself der sechste Platz nicht mehr genommen werden. (Service: Tabelle der Bundesliga)

    Jonathan Tah zeigte sich nach der Partie dennoch selbstkritisch: " Es war ein sehr intensives Spiel. Wir können uns darüber freuen, wie es am Ende ausgegangen ist, aber nicht über die Art und Weise, da erwarte ich mehr von uns."

    Ein besonderes Spiel für Lars Bender

    Die Partie gegen Union war gleichzeitig auch das letzte Spiel von Sven Bender in der BayArena, gemeinsam mit seinem Bruder Lars Bender wird er nach der Saison seine Karriere beenden.

    Der CHECK24 Doppelpass mit Kevin Großkreutz, Patrick Helmes und Friedhelm Funkel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    Im Vorfeld der Partie wurden die Bender-Zwillinge verabschiedet und Bayer 04 gab bekannt, dass Lars Bender nach der Rückkehr der Fans in die Stadien zum Ehrenspielführer ernannt werden wird.

    Union Berlin hat mehr von der Partie

    Trotz eines schwachen Starts brachte Florian Wirtz Leverkusen in der 27. Minute in Führung. Nach einem Durcheinander im Strafraum kam Wendell links am Strafraum an den Ball und knallte die Kugel in Richtung Tor, wo Wirtz am rechten Pfosten nur noch den Fuß hinhalten musste.

    Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

    Zuvor scheiterte Max Kruse aus spitzem Winkel an Lukas Hradecky, der stark parierte. In der 21. Minute war es wieder Kruse: Der 33-Jährige erzielte ein vermeintliches Tor, welches aufgrund einer Abseitsstellung des Vorlagengebers jedoch zurückgenommen wurde.

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    Union Berlin in aussichtsreicher Position

    In der zweiten Halbzeit machte Union weiterhin das Spiel, kam aber zunächst zu keinen gefährlichen Abschlussaktionen. Trotz intensiver Bemühungen war gegen die Leverkusener Hintermannschaft zunächst kein Durchkommen.

    In der 72. Minute änderte sich dies: Joel Pohjanpalo wuchtete den Ball per Kopf nach einer tollen Flanke von Sheraldo Becker aufs Tor. Hradecky konnte den Ball zunächst noch abwehren, im Nachschuss ließ der Finne dem Torwart mit einem humorlosen Schuss jedoch keine Chance mehr. 

    Auch wenn für Union Berlin durch das Unentschieden die Europa League nicht mehr erreichbar ist, bringt es das Team von Urs Fischer dennoch in eine aussichtsreiche Position: Durch die gleichzeitige Niederlage von Borussia Mönchengladbach beim VfB Stuttgart rücken die Köpenicker auf Platz sieben vor und würden sich damit aktuell für die Conference League qualifizieren. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga).

    Alexander Luthe zeigte sich nach dem Spiel durchaus zufrieden: " Wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht mit vielen Offensivszenen, in denen wir vielleicht auch das eine oder andere Tor mehr machen können. Wir haben die Entscheidung um eine Woche vertagt, nächste Woche geht es dann nochmal um alles."

Soccer news
  • Lewandowski "überragend!" Löw wagt Prognose
    Saturday, 15. May 2021 18:10 o'clock

    Der Rekord ist eingestellt!

    Mit seinem 40. Saisontor hat Robert Lewandowski in Freiburg mit Gerd Müller gleichgezogen und hat den Rekord des Bombers aus der Saison 1971/72 eingestellt.

    Der CHECK24 Doppelpass mit Kevin Großkreutz, Patrick Helmes und Friedhelm Funkel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    Davon beeindruckt sind nicht nur die Protagonisten des FC Bayern, die nach seinem historischen Treffer Spalier standen. Eine Aktion, die laut Hansi Flick von Thomas Müller und anderen Mitspielern geplant war.  (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

    Der Bayern-Trainer: "Robert ist aktuell der beste Stürmer auf der Welt. Seinen Rekord wird er eine Zeit lang haben."

    Auch Joachim Löw zeigte sich beeindruckt. Der Bundestrainer saß im Schwarzwald-Stadion auf der Tribüne.

    Löw bei SPORT1: "Es ist imponierend, so eine Anzahl an Toren zu erzielen. In der heutigen Zeit ist das noch schwieriger als es früher war."

    Um 14.56 Uhr betrat Lewandowski erstmals den Rasen. Um 15.54 Uhr zeigte Schiedsrichter Florian Badstübner auf den Punkt, nachdem er sich am Monitor von einem Foulspiel von Lukas Kübler an Thomas Müller überzeugt hatte.

    Lewandowski mit Hommage an Gerd Müller

    Lewandowski trat an und versenkte den Strafstoß eiskalt in die rechte Ecke (26.). Die tolle Geste des Weltfußballers: Unter seinem Trikot trug er ein T-Shirt mit der Aufschrift "4ever Gerd", eine Hommage an Müller, den bisherigen Rekordhalter.

    https://twitter.com/esmuellert_/status/1393596749919494145

    Lewandowski hätte den Rekord sogar brechen können, wäre Freiburg-Keeper Mark Flekken am verregneten Samstagnachmittag nicht in Topform gewesen. Mehrmals rettete der Schlussmann sehenswert, vor allem in der 78. Minute. Sekunden später musste Lewandowski nur noch ins leere Tor einschieben, schoss Flekken aber in die Arme.

    Löw wagt Prognose

    Lewandowski konnte es kaum fassen und hat nun am 34. Spieltag gegen den FC Augsburg die einmalige Chance, einen neuen Torrekord aufzustellen.

    Der SPORT1 Podcast "Meine Bayern-Woche" auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee

    "Gerd Müller war einmalig in Deutschland, aber jeder Rekord wird irgendwann mal gebrochen", sagte Löw. "Irgendwann kommt jemand, der noch besser ist. So ist es mit allen Rekorden. Selbst wenn Lewandowski 41 Tore macht, wird auch dieser Rekord vielleicht irgendwann mal gebrochen werden. Aber überhaupt mal in die Nähe von 40 Toren in der Bundesliga zu kommen, ist überragend.”

  • So feiert Lewandowski den Müller-Rekord - aber ein Makel
    Saturday, 15. May 2021 18:02 o'clock

    Es ist vollbracht! 

    Robert Lewandowski hat den Torrekord von Gerd Müller eingestellt. Beim 2:2 (1:1)-Remis im vorletzten Saisonspiel beim SC Freiburg markierte der polnische Superstar des FC Bayern per Elfmeter seinen 40. Treffer. Nach leichter Verzögerung schoss er den Ball rechts unten ins Netz (26.). (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

    "Das ist eine große Ehre für mich und auch für die moderne Geschichte der Bundesliga in Deutschland", sagte Lewandowski nach dem Spiel bei Sky. "Es freut mich sehr, bei so einem legendären Rekord dabei zu sein. Was Gerd gemacht hat, war unglaublich. Ich habe nie gedacht, dass ich herankommen kann und mit ihm einen Rekord halten kann. Ich bin sehr, sehr stolz. Was gerade passiert, glaube ich noch nicht, das braucht noch ein bisschen Zeit."

    Der CHECK24 Doppelpass mit Kevin Großkreutz, Patrick Helmes und Friedhelm Funkel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    Lewandowski erzielt per Elfmeter 40. Saisontor

    Der Elfmeter war durchaus umstritten. Nach einer Ecke war Thomas Müller nach einem leichten Halten von Lukas Kübler zu Fall gekommen, allerdings hatte Kübler Müller auch mit dem Fuß am rechten Knöchel erwischt. Schiedsrichter Florian Badstübner hatte das Spiel zunächst weiterlaufen lassen, nach einem Hinweis des VAR und Sichtung der TV-Bilder aber doch auf Strafstoß entschieden. Lewandowski schnappte sich den Ball und verwandelte sicher. Nach dem Ausgleich durch Manuel Gulde (29.), brachte Leroy Sané (53.) die Bayern erneut in Front, aber Freiburg schlug durch Christian Günter (81.) nochmals zurück.

    Beim Torjubel präsentierte Lewandowski unter seinem Trikot ein Shirt mit Gerd Müllers Konterfei und dem Schriftzug: "4ever Gerd". Anschließend standen alle FCB-Spieler und die Bank der Bayern Spalier.

    Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

    Löw gratuliert Lewandowski

    "Ich kann es gar nicht in diesen geschichtsträchtigen Kontext setzen, weil Gerd Müller diesen Verein mit seinen Toren überhaupt erst dahin gebracht hat, wo wir jetzt stehen. Ohne Gerd Müller würden wir vielleicht immer noch zu Fuß anreisen", sagte Thomas Müller. "Der Verein ist durch solche Spieler wie Gerd Müller groß geworden. Dass sich Lewy jetzt auf eine Stufe, da kann man den Hut ziehen, aber das versteht sich von selbst. Die Mannschaft hat es ihm nicht nur gegönnt, sondern die würdigt das auch, was er für uns leistet."

    Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich ebenfalls beeindruckt. "Es ist imponierend, so eine Anzahl an Toren zu erzielen. In der heutigen Zeit ist das noch schwieriger als es früher war", sagte Löw bei SPORT1.

    Bayern-Trainer Hansi Flick sagte anschließend: "Robert Lewandowski hat die historische Marke von Gerd Müller geknackt. Aber Tore schießt man nicht allein. Man braucht Spieler, die einen bedienen. Daher muss ich der Mannschaft ein Riesenkompliment machen."

    Freiburger Spieler ziehen den Hut

    Lob und Anerkennung für Lewandowski gab es nach dem Abpfiff auch von den Freiburgern. "Man denkt selbst, man ist ganz gut, wenn man zweistellig trifft, aber 40! Das ist eine andere Welt, da muss man alle Hüte ziehen. Das ist eine Riesenleistung, die in den nächsten Jahren keiner mehr schaffen wird. Vielleicht er selbst noch mal", sagte Nils Petersen. Er habe es nicht für möglich gehalten, dass diese Marke in der Bundesliga mal jemand erreicht. "Er hat es geschafft, obwohl die Mannschaften mittlerweile sehr gut verteidigen. 40 ist eine abartige Zahl."

    SC-Kapitän Christian Günter ergänzte: "Er ist über Jahre hinweg für mich der absolut beste Stürmer auf dem Planeten. Er ist außergewöhnlich. Von ihm kann jeder Stürmer und jeder Spieler etwas lernen. Einfach nur einen herzlichen Glückwunsch an ihn, das ist einfach nur eine herausragende Leistung. Das Schöne ist, dass er auch ein herausragender Typ ist." Und Petersen meinte: "Es gibt sicher auch andere gute in anderen Ligen, aber er ist hier vor Ort und man kann sagen, dass er der Beste ist. Dass er jahrelang der Bundesliga und dem FC Bayern die Treue gehalten hat, spricht auch für ihn."

    Leise Kritik an dem Jubel-Spalier unmittelbar nach dem Rekordtor gab es vonseiten der Freiburger. "Dass es ein bisschen an der Kante entlang ist, finde ich auch. Aber wir haben schon andere Dinge erlebt in Halbzeiten mit Anastacia und Co. Damit würde ich es nicht gleichsetzen. Es war von der Mannschaft an ihn ein Tribut und der Glückwunsch", sagte Freiburgs Sport-Vorstand Jochen Saier in der Halbzeitpause bei Sky. Angebliche Buh-Rufe aus der Freiburger Ecke habe es aber nicht gegeben, meinte Saier.

    Lewandowski vergibt Riesenchance zum 41. Tor

    Zum Erreichen von Müllers Rekords gratulierte Saier Lewandowski: "Das ist in der Tat außergewöhnlich. Ich hätte auch nicht gedacht, dass man den Rekord noch mal knacken oder egalisieren kann." Lewandowski sei "ein absoluter Ausnahmestürmer und aktuell der beste der Welt".

    Um ein Haar hätte Lewandowski sich in der zweiten Halbzeit den alleinigen Rekord geschnappt, doch aus wenigen Metern schoss er Freiburgs Torhüter Mark Flekken den Ball direkt in die Arme (78.). "Ich hätte heute mindestens noch ein Tor mehr schießen können, aber vielleicht kann man so einen Rekord nicht direkt brechen. Wir haben noch ein Spiel. Ich versuche, noch mindestens ein Tor zu schießen", sagte Lewandowski.

    "Am Schluss hat man gesehen, er ist auch nur ein Mensch. Aber natürlich einer, der sehr, sehr gut vor dem Tor ist", meinte Müller und würdigte generell Lewandowskis Leistung. "Das ist schwer einzuordnen. Das Verrückte bei Lewy ist, dass das irgendwie normal ist wie er Dreierpacks schießt oder traumwandlerisch diese Tore macht. Gut, 40 hat er noch nie geschafft, aber er hat schon extrem viele Tore in den letzten Jahren gemacht. Das ist schon verrückt."

    Lewandowski hat damit nun im Laufe einer Spielzeit genauso viele Tore gemacht wie der legendäre "Bomber der Nation" einst in der Saison 1971/72. Jahrzehntelang galt die Bestmarke als in Stein gemeißelt - bis jetzt Lewandowski kam. Der Angreifer hätte den Rekord wohl schon früher erreicht, wäre er nicht zuletzt von einer Bänderverletzung ausgebremst worden. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

    Der SPORT1 Podcast "Meine Bayern-Woche" auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee

    Meister ist der FCB bereits seit letzter Woche, der Rekord war daher eines der letzten verbliebenen Saisonziele. Dass es so lange dauerte, bis jemand den Torrekord verbesserte, hatte den bisher alleinigen Spitzenreiter stets gewundert. Dies hatte zuletzt auch Müllers Gattin Uschi betont.

    "Wer verkauft so einen Spieler?"

    Ihr Gerd habe habe sich freilich früher gewundert, dass seinen Rekord "nicht längst schon jemand eingeholt hat", erzählte Uschi Müller. Dass seine Bestmarke erreicht ist, bekommt der 75 Jahre alte Müller, der seit 2015 in einem Pflegeheim für schwer Demenzkranke südlich von München lebt, leider nicht mehr mit. 

    Aber, so sagt Uschi Müller: "Von dem Moment an, als die Raumdeckung eingeführt wurde, hat er darauf gewartet." Gerd habe ihr immer gesagt: "Es ist so viel Platz da, die Chancen sind da - und die machen keine Tore." So wie er, der in 427 Bundesligaspielen 365 Treffer markiert hatte.  

    Lewandowski macht diese Tore. Zur Freude der Bayern. Spekulationen, der Pole könne sich noch mal verändern wollen, widersprach Klubchef Karl-Heinz Rummenigge im SPORT1-Podcast "Meine Bayern-Woche" energisch: "Klar bleibt der. Wer verkauft einen Spieler, der 60 Tore pro Jahr macht?" Keiner, denn, lobte auch Ex-Spieler Paul Breitner, Lewandowski habe "eine gigantische Qualität und eine Gier, wie ich sie in fünf Jahrzehnten nur vom Gerd kannte".

    Uschi Müller hält von den Vergleichen wenig. "Der Robert ist ein Athlet", sagte sie, "der Gerd war ein Artist."

  • Leverkusen sichert sich Europa-League-Teilnahme
    Saturday, 15. May 2021 17:30 o'clock

    Das Remis reicht für Europa! (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

    Durch das 1:1 Unentschieden gegen Union Berlin hat sich Bayer Leverkusen die Teilnahme an der Europa League gesichert. Mit fünf Punkten Abstand auf den Tabellensiebten Union Berlin kann der Werkself der sechste Platz nicht mehr genommen werden. (Service: Tabelle der Bundesliga)

    Jonathan Tah zeigte sich nach der Partie dennoch selbstkritisch: " Es war ein sehr intensives Spiel. Wir können uns darüber freuen, wie es am Ende ausgegangen ist, aber nicht über die Art und Weise, da erwarte ich mehr von uns."

    Ein besonderes Spiel für Lars Bender

    Die Partie gegen Union war gleichzeitig auch das letzte Spiel von Sven Bender in der BayArena, gemeinsam mit seinem Bruder Lars Bender wird er nach der Saison seine Karriere beenden.

    Der CHECK24 Doppelpass mit Kevin Großkreutz, Patrick Helmes und Friedhelm Funkel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

    Im Vorfeld der Partie wurden die Bender-Zwillinge verabschiedet und Bayer 04 gab bekannt, dass Lars Bender nach der Rückkehr der Fans in die Stadien zum Ehrenspielführer ernannt werden wird.

    Union Berlin hat mehr von der Partie

    Trotz eines schwachen Starts brachte Florian Wirtz Leverkusen in der 27. Minute in Führung. Nach einem Durcheinander im Strafraum kam Wendell links am Strafraum an den Ball und knallte die Kugel in Richtung Tor, wo Wirtz am rechten Pfosten nur noch den Fuß hinhalten musste.

    Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

    Zuvor scheiterte Max Kruse aus spitzem Winkel an Lukas Hradecky, der stark parierte. In der 21. Minute war es wieder Kruse: Der 33-Jährige erzielte ein vermeintliches Tor, welches aufgrund einer Abseitsstellung des Vorlagengebers jedoch zurückgenommen wurde.

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    Union Berlin in aussichtsreicher Position

    In der zweiten Halbzeit machte Union weiterhin das Spiel, kam aber zunächst zu keinen gefährlichen Abschlussaktionen. Trotz intensiver Bemühungen war gegen die Leverkusener Hintermannschaft zunächst kein Durchkommen.

    In der 72. Minute änderte sich dies: Joel Pohjanpalo wuchtete den Ball per Kopf nach einer tollen Flanke von Sheraldo Becker aufs Tor. Hradecky konnte den Ball zunächst noch abwehren, im Nachschuss ließ der Finne dem Torwart mit einem humorlosen Schuss jedoch keine Chance mehr. 

    Auch wenn für Union Berlin durch das Unentschieden die Europa League nicht mehr erreichbar ist, bringt es das Team von Urs Fischer dennoch in eine aussichtsreiche Position: Durch die gleichzeitige Niederlage von Borussia Mönchengladbach beim VfB Stuttgart rücken die Köpenicker auf Platz sieben vor und würden sich damit aktuell für die Conference League qualifizieren. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga).

    Alexander Luthe zeigte sich nach dem Spiel durchaus zufrieden: " Wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht mit vielen Offensivszenen, in denen wir vielleicht auch das eine oder andere Tor mehr machen können. Wir haben die Entscheidung um eine Woche vertagt, nächste Woche geht es dann nochmal um alles."

  • Chancenwucher! Doch Bielefeld springt über den Strich
    Saturday, 15. May 2021 17:25 o'clock

    Arminia Bielefeld hat vor dem finalen Kampf um den Klassenerhalt die Abstiegsplätze der Fußball-Bundesliga verlassen. Der stark aufspielende Aufsteiger von Trainer Frank Kramer kam gegen die TSG Hoffenheim zwar trotz bester Chancen nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus, schob sich dank der Ergebnisse der strauchelnden Konkurrenz aber vom Relegationsrang auf Platz 15 vor. (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

    Andreas Voglsammer (23.) traf für die Ostwestfalen, die am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim bereits geretteten VfB Stuttgart den direkten Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt machen können. Hoffenheims nun alleiniger Saisontor-Rekordhalter Andrej Kramaric (5.) hatte die Kraichgauer von Trainer Sebastian Hoeneß mit seinem 19. Treffer in Führung gebracht. (Service: Tabelle der Bundesliga)

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    Fans stimmen Bielefeld ein

    Die Arminia holte sich vor dem Spiel eine gehörige Extra-Motivation ab. Mehrere hundert Fans empfingen die beiden Bielefelder Busse mit lautstarken Gesängen vor dem Stadion - und das inmitten eines starken Regenschauers. 

    Anderthalb Stunden später wurde dann die hoch motiviert auftretende Bielefelder Mannschaft kalt erwischt. Im Anschluss an eine von gleich fünf Arminia-Ecken in den ersten acht Minuten leitete Florian Grillitsch per Kopf einen Konter ein, den Kramaric gemeinsam mit Sargis Adamyan clever ausspielte. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

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    Kramaric ließ damit endgültig Vedad Ibisevic hinter sich und hält nun alleine den Hoffenheimer Vereinsrekord für die meisten Tore innerhalb einer Saison.

    Arminia nutzt Chancen nicht

    Die Gastgeber schüttelten sich nur kurz. Die Versuche des Japaners Ritsu Doan (6.) und von U21-Nationalspieler Arne Maier (18.) verfehlten das Tor, Voglsammer zielte bei einem Freistoß aus zentraler Position dann ganz genau und verwandelte traumhaft. 

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    Der Ausgleich war verdient, denn die Gastgeber taten insgesamt etwas mehr für das Spiel, das im Laufe der ersten Hälfte spielerisch aber etwas verflachte. Das hatte auch mit Starkregen zu tun, der ab der 30. Minute wieder einsetzte und den Rasen schwer bespielbar machte. Hoffenheim kam damit zunächst etwas besser zurecht, Robert Skov (39.) hätte aus 17 Metern auf 2:1 stellen können. 

    "Bielefeld"-Sprechchöre von außerhalb des Stadions begleiteten die zweite Hälfte, in welche die Gastgeber bei Sonnenschein wieder besser starteten. Voglsammer (48.) hätte freistehend aus kürzester Distanz die Führung erzielen müssen, scheiterte aber an Philipp Pentke im TSG-Tor. Joakim Nilsson (49.), Masaya Okugawa (55.) und Fabian Klos (57.) kamen zu weiteren vielversprechenden Abschlüssen. 

    Hoffenheim hatte nun Glück, dass die Arminia ihre Chancen nicht besser ausspielte. Gleichzeitig lauerte die Hoeneß-Elf auf Konter. Wieder Klos (64.) vergab den nächsten Hochkaräter, auf der Gegenseite rettete Stefan Ortega spektakulär gegen Kramaric (75.). 

  • Köln mit Rücken zur Wand - Hertha feiert Klassenerhalt
    Saturday, 15. May 2021 17:23 o'clock

    Dem 1. FC Köln droht mehr denn je der Abstieg!

    Das Team von Friedhelm Funkel kam im Kellerduell der Bundesliga bei Hertha BSC nur zu einem 0:0-Remis. Dadurch gehen die Geißböcke als 17. mit 30 Punkten in den letzten Spieltag. Der Rückstand auf Werder Bremen auf dem Relegationsplatz beträgt ein Punkt, Bielefeld als 15. liegt zwei Zähler vor Köln. (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

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    Am letzten Spieltag müssen die Kölner gegen den Absteiger Schalke 04 antreten. Alles andere als ein Sieg bedeutet mit ziemlicher Sicherheit den Abstieg. (Service: Tabelle der Bundesliga)

    Heldt von Klassenerhalt überzeugt: "Werden es schaffen"

    "Jetzt haben wir ein Endspiel nächste Woche. Es geht um Bielefeld, uns und Bremen. Wir müssen sehen, dass wir das Spiel zuhause gewinnen. Dann müssen wir abwarten", blickt Köln-Geschäftsführer Horst Held bei Sky nach vorne. Er ist nach wie vor vom Klassenerhalt seiner Mannschaft überzeugt. "Es wird nicht einfach nächste Woche, aber wir werden es schaffen. Wir werden in der Liga bleiben. Wir gewinnen zuhause und dann bleiben wir drin."

    Keeper Timo Horn erklärte: "Ich glaube nicht, dass wir wie ein Absteiger gespielt haben." Seine Mannschaft hätte sich das Endspiel verdient. Funkel drückt am letzten Spieltag dem Rivalen Borussia Mönchengladbach die Daumen. "Ich wünsche Marco Rose zum Abschied einen Sieg in Bremen. Das ist nicht ganz selbstlos, das gebe ich zu."

    Die Elf von Pal Dardai feiert durch das Remis dagegen den vorzeitigen Klassenerhalt. Trotz der hohen Belastung der letzten Wochen durch die Nachholspiele nach der Quarantäne zeigten die Berliner wieder eine gute Einstellung und blieb im achten Spiel in Folge ungeschlagen. "Das war wichtig für Verein und Nachwuchsakademie. Das war schon ein schwieriger Job", bilanzierte der Ungar. Er sei stolz auf seine Jungs, erklärte der Hertha-Trainer. "Respekt an die Jungs, dass sie das schon am vorletzten Spieltag geschafft haben." Er selbst bekam noch auf dem Platz eine Schachtel Zigarren von Matheus Cunha überreicht.

    Schwolow rettet gegen Rexhbecaj

    Dardai, der im Winter Bruno Labbadia als Trainer der Berliner abgelöst hatte, hat damit seine Mission erfüllt. Am letzten Spieltag geht es für die Hauptstädter zur TSG Hoffenheim.(Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

    Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

    Beide Mannschaften wussten um die Bedeutung der Partie, waren mit Anpfiff sofort auf Betriebstemperatur und lieferten sich einen großen Kampf - nicht selten über die Grenze des Erlaubten hinaus. Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) musste oft eingreifen. Köln betrieb hohen Aufwand, versuchte es oft über die Außenpositionen und kam durch eine Serie von Ecken zu einigen guten Szenen.

    Die Geißböcke erwischten den besseren Start. Die beste Chance im ersten Durchgang hatte Elvis Rexhbecaj. Dessen Schuss aus kurzer Distanz parierte Hertha-Keeper Alexander Schwolow allerdings stark (17.)

    Hector fehlt Köln schmerzlich

    Hertha agierte abwartend, kein Wunder, in Dodi Lukebakio, Matheus Cunha, Jhon Cordoba und Krzysztof Piatek fehlte der komplette Angriff. Stattdessen stürmte Eigengewächs Jessic Ngankam, Siegtorschütze in Schalke, und machte seine Sache bei seinem Startelf-Debüt mit viel Einsatz und einigen Abschlussversuchen gut. Sein Flachschuss (39.) zwang FC-Keeper Timo Horn zu einer Parade.

    Fußballerische Feinkost und Torszenen gab es nur selten zu sehen, stattdessen rieben sich beide Teams in Zweikämpfen auf, die Angst vor einem Gegentor war spürbar und lähmte die Aktionen. Zum Ende der ersten Halbzeit zeigte Hertha wieder mehr Initiative, der ballsichere Marton Dardai als Sechser und Javairo Dilrosun leiteten einige gute Angriffe.

    Köln vermisste schmerzlich Kapitän Jonas Hector, der wegen einer Risswunde am Bein fehlte, zur moralischen Unterstützung aber mit Berlin gereist war. Gegen die kompakte Dreierkette der Berliner tat sich der FC schwer, bei den besten Möglichkeiten durch Elvis Rexhbecaj und Florian Kainz war Herthas Keeper Alexander Schwolow zur Stelle.

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    Im zweiten Durchgang änderte sich zunächst nicht viel, in den Angriffsreihen beider Mannschaften fehlte es an Überraschungsmomenten und Durchschlagskraft, der Ball wanderte bei geringem Tempo hin und her, die Abwehrreihen hatten wenig Mühe. Rexhbecaj vergab zunächst per Kopf, kurz danach schlug Ellyes Skhiri den Ball aus kurzer Distanz übers Tor.

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    Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  • Schalke schockt Eintracht - und schenkt BVB CL-Matchball
    Saturday, 15. May 2021 17:23 o'clock

    Ein furioser FC Schalke 04 hat auf seiner Abschiedstournee aus der Bundesliga ausgerechnet für Pott-Rivale Borussia Dortmund das Tor zur Champions League weit aufgeschossen. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

    Die längst abgestiegenen Knappen gewannen im vorerst letzten Erstliga-Heimspiel gegen BVB-Konkurrent Eintracht Frankfurt mit 4:3 (1:1) - Pokalsieger Dortmund (ein Punkt vor der SGE) kann mit einem eigenen Sieg am Sonntag gegen Mainz 05 damit die Königsklasse schon am 33. Spieltag sicher machen. (Service: Tabelle der Bundesliga)

    "Wenn eine Mannschaft, die schon abgestiegen ist, den Sieg mehr will als eine, die in die Champions League kommen kann, ist das sehr sehr ernüchternd", ärgerte sich Eintracht-Star Sebastian Rode bei Sky. Auch Timothy Chandler fand den Auftritt seiner Frankfurter "unerklärlich" und "unmöglich".

    Mit nur vier Zählern aus den fünf Spielen seit dem angekündigten Abschied von Trainer Adi Hütter hat die Eintracht ihre einst komfortable Position verspielt, das Debüt in der Königsklasse rückt in weite Ferne. "Es ist die gesamte Mannschaft samt Trainer, die heute versagt hat. Dafür gibt es keine Entsschuldigung", machte Rode seinem Ärger Luft: "Wir hatten die einmalige Chance, in die Champions League zu kommen, und jetzt ist es so gut wie vorbei."

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    Schalke 04 dreht Spiel gegen Eintracht Frankfurt

    Schalke steht feierte dagegen im 899. und vorerst letzten Bundesliga-Heimspiel den erst dritten Saisonsieg.

    Klaas-Jan Huntelaar brachte Schalke per Foul-Elfmeter in Führung (15.) - allerdings erst im Nachschuss, nachdem Nationalkeeper Kevin Trapp seinen Strafstoß gehalten hatte. (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

    André Silva (29.) nach einem kapitalen Fehler von Schalke-Keeper Ralf Fährmannund, Obite Evan Ndicka (51.) drehten das Spiel aber zunächst wieder zugunsten von Frankfurt. Doch S04 steckte diesen Rückschlag besser weg als so oft in dieser Saison: Blendi Idrizi (52.) nach Hacken-Vorlage von Huntelaar, Florian Flick (60.) und Matthew Hoppe (64.) schossen Königsblau zum 3. Saisonsieg.

    Daran änderte auch das 3:4 von Silva nichts (72.) mehr. Mit seinen Saisontoren 26 und 27 schnappte sich der Portugiese den Vereinsrekord von Bernd Hölzenbein (26) aus der Spielzeit 1976/77.

    Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

    VAR-Check vor Huntelaar-Elfer

    Bei Schalke war Mark Uth nach seiner Gelbsperre in die Startelf zurückgekehrt, dafür fehlte der gesperrte Kapitän Sead Kolasinac. Es war der insgesamt 13. Ausfall bei den Königsblauen.

    Auf das Führungstor mussten die Königsblauen warten: Nach dem Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Sven Jablonski wegen eines Fouls von Tuta an Amine Harit prüfte Videoassistent Marco Fritz zwei Minuten lang, ob zuvor Huntelaar knapp hinter der Mittellinie im Abseits gestanden hatte.

    Hatte er nicht, deshalb durfte der Niederländer zum Elfmeter antreten, traf aber erst im Nachschuss. Somit ging der Absteiger im dritten Spiel in Folge in Führung - zum ersten Mal seit Januar 2020.

    Eintracht kommt noch einmal zurück

    Allerdings hielt der Vorsprung wieder nicht: Fährmann unterlief eine Flanke von Amin Younes, Silva köpfte völlig frei ein. Die erste Führung durch Ndicka gaben die Frankfurter schnell wieder aus der Hand, Schalke spielte plötzlich wie ein Bundesligist.

    Trainer Dimitrios Grammozis baute den Bundesliga-Rekord aus, als er in der 68. Minute U23-Spieler Henning Matriciani einwechselte - als 41. Spieler der Saison.

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    Frankfurt schreibt die Champions League ab

    Durch Frankfurts Patzer ist auch der VfL Wolfsburg (drei Punkte vor der SGE) als Dritter nur noch theoretisch aus der Champions League zu verdrängen.

    Die Eintracht dagegen schrieb die Königsklasse schon ab - und Routinier Rode räumte auch ein, dass der Einbruch auch mit dem angekündigten Abgang von Trainer Hütter zusammenhängt.

    "Ich denke, das ist nicht von der Hand zu weisen, auch wenn wir uns immer wieder eingeredet haben, dass es uns nicht belastet", meinte er: "Im Endeffekt können wir es nicht von der Hand weisen. Jetzt haben wir es Schwarz auf Weiß, drei Niederlagen, heute gegen Schalke verloren. Dortmund hat auch mit dem Pokalsieg jetzt so viel Rückenwind, dass ich nicht glaube, dass die noch mal Punkte liegen lassen."

    Teamkollege Chandler stimmte dem so nicht zu und meinte: "Wir hätten einfach trotzdem weiter unsere Qualitäten auf den Platz bringen müssen. Uns sind die Spielfreude und die Souveränität abhandengekommen. Wenn du heute hier 2:1 führst, musst du das Ding einfach runterspielen", ärgerte er sich.

    Mit Blick auf den Einbruch sagte der Verteidiger: "Wir haben einfach nicht mehr unsere Hausaufgaben gemacht. Das hat uns vorher ausgezeichnet und das haben wir missen lassen, vor allem in den letzten Wochen."

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    Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  • FCA rettet sich trotz Blitz-Rot - Werder am Abgrund
    Saturday, 15. May 2021 17:22 o'clock

    Der FC Augsburg wird in der nächsten Saison in seine elfte Bundesligasaison in Folge gehen. Bei Werder Bremen ist dieses Szenario alles andere als sicher.(Service: Tabelle der Bundesliga)

    Die Fuggerstädter siegten im Abstiegs-Krimi gegen Werder Bremen nach einem harten Kampf und einem kuriosen Spielverlauf mit 2:0 (0:0). (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

    Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

    Die Treffer für die kampfstarken Gastgeber erzielten Rani Khedira (57.) mit einem Kullerball nach einer Ecke und Daniel Caligiuri (90., Foulelfmeter). Khediras Treffer ist als Abschiedsgeschenk zu verstehen. Der Mittelfeldspieler wird den FCA nach der Saison in Richtung Union Berlin verlassen und absolvierte sein letztes Heimspiel.

    "Es ist eine riesige Erleichterung. Das wir das Spiel nach dem Spielverlauf noch geholt haben, das ist unglaublich. Wir sind überglücklich", sagte Khedira nach dem Abpfiff bei Sky. Der Augsburger Retter heißt auch Markus Weinzierl, der den Klassenerhalt mit dem Team bei seinem Heim-Comeback klarmachten. 

    "Die Mannschat hat es super gemacht und toll gefightet. Das in der Situation und in dem Stress nach Hause zu holen, das ist aller Ehren wert", freute sich Weinzierl. 

    Bremen droht erster Abstieg seit 1980

    Zuvor hatte der gute Schiedsrichter Robert Schröder (Hannover) zunächst den Augsburger Ruben Vargas wegen einer Tätlichkeit vom Platz gestellt (13.), kurz nach der Pause sah Bremens Christian Groß wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (49.). Werder empfängt am letzten Spieltag Borussia Mönchengladbach. Es droht der erste Fall in die Zweitklassigkeit seit dem Jahr 1980. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

    "Das ist sehr bitter. Wenn du frühzeitig in Überzahl bist und so viele Möglichkeiten hast, dann musst du ein Tor schießen. Wenn du das nicht schaffst, dann ist es zu wenig", sagte Bremens Leonardo Bittencourt bei Sky: "Wir nutzen unsere Chancen nicht und kriegen dann auch noch ein Standard-Tor. Das ist einfach nur zum Kotzen."

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    Auch Werder-Kapitän Niklas Moisander war die Enttäuschung anzumerken: "Wir haben mit einem Mann mehr gespielt und Torchancen gehabt, aber nicht gescored. Es darf uns nicht passieren, dass wir dann eine Gelb-Rote Karte nehmen."

    Bei Augsburg kam der Sieg nach zuvor fünf Niederlagen zur rechten Zeit: Die Mannschaft von "Feuerwehrmann" Markus Weinzierl hätte den Verbleib in der Bundesliga bei Bayern München sicherstellen müssen, kann sich nun aber vorzeitig auf ein elftes Jahr in der Erstklassigkeit einrichten. Den Ausgleich für Bremen verhinderte nach einem Gewaltschuss von Leonardo Bittencourt der Pfosten (72.). 

    In der kampfbetonten Partie erwies Vargas den Augsburgern früh einen Bärendienst: Nach einer Rempelei mit Theodor Gebre Selassie trat der Schweizer nach. Schiedsrichter Schröder zeigte ihm nach einer Rudelbildung Rot und stand auch nach Inaugenscheinnahme der TV-Bilder zu seiner Entscheidung - zu Recht.

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    Werder hat keine Antwort parat

    Die Bremer waren danach optisch überlegen, erspielten sich auch gute Chancen, die Schüsse von Josh Sargent (21./28.) wurden jedoch geblockt oder gingen neben das Tor (44.). Den Bremern fiel aber insgesamt zu wenig ein, um den verbissen verteidigenden FCA dauerhaft unter Druck zu setzen.

    Tatsächlich gelangen den Gastgebern immer wieder Entlastungsangriffe, die auch gefährlich waren. So musste Jiri Pavlenka im Bremer Tor einen Schuss aus spitzem Winkel von Marco Richter entschärfen (45.+2). Nach Gelb-Rot für Groß legte Augsburg sofort zu und nutzte nach einer Ecke die Verwirrung in der Bremer Abwehr zur Führung.

    Die Antwort der Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt war wenig überzeugend. Bis auf Bittencourts Pfostenschuss kam zu wenig.

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    Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  • Trotz Lewandowskis Rekord-Tor: Bayern nur remis
    Saturday, 15. May 2021 17:21 o'clock

    Torjäger Robert Lewandowski mit seinem 40. Saisontor den Rekord von Gerd Müller eingestellt, zum nächsten Sieg hat es für den FC Bayern aber nicht gereicht.

    Der Rekordmeister, der seit dem vergangenen Wochenende als deutscher Meister feststeht, musste sich im vorletzten Bundesligaspiel unter Trainer Hansi Flick mit einem 2:2 (1:1) beim SC Freiburg zufrieden geben. (Service: Tabelle der Bundesliga)

    "Das ist eine große Ehre für mich und auch für die moderne Geschichte der Bundesliga in Deutschland", sagte Lewandowski bei Sky zu seinem Rekordtor. "Es freut mich sehr, bei so einem legendären Rekord dabei zu sein. Was Gerd gemacht hat, war unglaublich. Ich habe nie gedacht, dass ich herankommen kann und mit ihm einen Rekord halten kann. Ich bin sehr, sehr stolz. Was gerade passiert, glaube ich noch nicht, das braucht noch ein bisschen Zeit."

    Lewandowski erreicht Müller-Rekord - und lässt Riesenhance aus

    Lewandowski brachte die Bayern per Elfmeter in Führung (26.). Der Weltfußballer stellte damit den Torrekord von Bayern-Idol Gerd Müller aus der Saison 1971/21 ein. Nur drei Minuten später glich Manuel Gulde (29.) für die Freiburger, die zur neuen Saison ins neue Stadion umziehen wollen und voraussichtlich ihr letztes Bundesligaspiel im Schwarzwald-Stadion bestritten, aus. (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

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    Nach der Pause traf Leroy Sané (53.) nach starker Vorarbeit von Thomas Müller. Kurz zuvor war das vermeintliche 2:1 der Bayern durch Serge Gnabry nach einem Super-Solo von Sané wegen einer knappen Abseitsposition nach Videobeweis annulliert worden. Die Freiburger drängen anschließend auf den Ausgleich, auf der anderen Seite ließ Lewandowski die Riesenchance auf seinen 41. Treffer aus, aus wenigen Metern Torentfernung spielte er Freiburgs Keeper Mark Flekken den Ball direkt in die Arme (78.). Kurz darauf glich Christian Günter für den SC aus (81.).  (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

    "Ich hätte heute mindestens noch ein Tor mehr schießen können, aber vielleicht kann man so einen Rekord nicht direkt brechen. Wir haben noch ein Spiel. Ich versuche, noch mindestens ein Tor zu schießen", meinte Lewandowski.

    Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

    Der Elfmeter, der Lewandowskis Rekordtor vorausging, war durchaus umstritten. Nach einer Ecke war Thomas Müller nach einem leichten Halten von Lukas Kübler zu Fall gekommen, allerdings hatte Kübler Müller auch mit dem Fuß am rechten Knöchel erwischt. Schiedsrichter Florian Badstübner hatte das Spiel zunächst weiterlaufen lassen, nach einem Hinweis des VAR und Sichtung der TV-Bilder aber doch auf Strafstoß entschieden. Lewandowski schnappte sich den Ball und verwandelte sicher.

    Der SPORT1 Podcast "Meine Bayern-Woche" auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee

    Beim Torjubel präsentierte Lewandowski unter seinem Trikot ein Shirt mit Gerd Müllers Konterfei und dem Schriftzug: "4ever Gerd". Anschließend standen alle FCB-Spieler und die Bank der Bayern Spalier.

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    Bei den Bayern feierte Corentin Tolisso sein Comeback.

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    Mit Sport-Informations-Dienst (SID)