Sport General
  • Thuram schwärmt über Rose: "Macht Spieler besser"
    Monday, 30. November 2020 08:10 o'clock

    Köln (SID) - Für den umworbenen Offensivspieler Marcus Thuram (23) hat sich der Schritt zum Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach laut eigener Aussage voll ausgezahlt. "Borussia war die beste Wahl für meine Karriere. Ich wusste, dass man jungen Spielern vertraut. Auch Trainer Marco Rose spielt eine wichtige Rolle. Er macht Spieler besser", sagte der Franzose im kicker-Interview.

    Thuram, der im Sommer 2019 aus Frankreich an den Niederrhein gewechselt war, zählt nach längerer Verletzungspause in der Vorsaison in der aktuellen Spielzeit wieder zu den Leistungsträgern. Der Aufstieg des Flügelstürmers wurde nur kurz gebremst. "Es war die schwerste Verletzung, die ich bisher hatte, die mit der längsten Ausfallzeit; sechs, acht Wochen. Das kam alles sehr unpassend", blickte Thuram zurück.

    In 53 Pflichtspielen für Gladbach kommt Thuram bereits auf 33 Torbeteiligungen, zuletzt gab der Sohn des früheren Weltmeisters Lilian Thuram sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft. "Es war eine große Ehre, Teil dieses Teams sein zu dürfen. Und klar, ich will jetzt so lange wie möglich dabeibleiben", sagte er.

  • Schröder überrascht mit Forderung an Lakers
    Monday, 30. November 2020 07:46 o'clock

    Dennis Schröder hat sich bei den Los Angeles Lakers einiges vorgenommen.

    Der deutsche Nationalspieler will bei seinem neuen Team nicht wie zuvor bei den Oklahoma City Thunder als Sixth Man ran, sondern als Starter. "Das war für mich Bedingung", machte der Point Guard im Gespräch mit der Hamburger Morgenpost deutlich. (SERVICE: Alle News zur NBA)

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    Und weiter: "Ein, zwei Jahre in Oklahoma Erfahrung sammeln und dann wieder von Anfang an auf dem Feld stehen – das war immer der Plan. Das habe ich mir erarbeitet. Und die Lakers wissen, was sie an mir haben. Ich gebe immer alles – ob ich in Blau oder Lila-Gelb spiele, ganz egal."

    Beim Meister spielt der 27-Jährige an der Seite von Superstar LeBron James. Davon will sich Schröder aber nicht beirren lasse. "Angst habe ich nicht mehr, Druck auch nicht. Das ist nach acht Jahren in der Liga vorbei. Ich freue mich auf LeBron und die anderen, will das Team verbessern, ob in der Defensive oder Offensive", so der Braunschweiger.

    Schröder: Nowitzki hat mir so viel geholfen

    Er habe sich von jedem großen Spieler etwas abgeguckt, erklärte Schröder weiter und nannte dabei Russell Westbrook, Paul George und Chris Paul. "James spielt in seinem 18. Jahr und hat sich stetig verbessert. Ich bin mir sicher, dass ich durch ihn den nächsten Schritt in meiner Karriere machen kann." (SERVICE: NBA-Spielplan)

    In Los Angeles ist das Saisonziel klar definiert: Titelverteidigung! Schröder hingegen will sich noch nicht festlegen. "Ich bin ein harter Arbeiter und gucke gerne nach der Saison, wie es ausgeht. Aber klar: Für die Lakers gibt es nur den Titel. Intern sprechen wir natürlich davon. Wir wollen definitiv um die Meisterschaft spielen."

    Auf seinem Weg zum Erfolg erhielt der Lakers-Profi Unterstützung von einer der größten NBA-Legenden überhaupt - nämlich Dirk Nowitzki. Schröder zeigte sich dankbar: "Er hat mir so viel geholfen, war immer für mich da und ansprechbar. Der Kontakt ist weniger geworden, aber wenn ich in Dallas bin, sehen wir uns."

  • Starkes Zeichen! Vettel versteigert Diversity-Helm
    Monday, 30. November 2020 07:30 o'clock

    Für Sebastian Vettel (33) war 2020 ein Jahr der Selbstreflektion. (SERVICE: Fahrerwertung)

    Die Corona-Pandemie, sein auslaufender Ferrari-Vertrag, Lewis Hamiltons Kampf für "Black lives Matter" haben auch beim Deutschen zu einem Umdenken geführt.

    In der Türkei zeigte er das mit einem besonderen Helmdesign. Der Regenbogen ersetzte die Deutschland-Flagge, rundherum deuteten Menschen aller Hautfarben, Religionen und Geschlechter an, wie wichtig Vielfalt auch für Vettel ist.

    Jetzt soll dieser Helm versteigert werden. Vettel: "2020 war für uns alle ein sehr schweres Jahr. Als Formel-1-Fahrer haben wir uns entschlossen, dass es wichtig ist, gewisse Themen nicht mehr zu ignorieren und aufzustehen. Vor jedem Rennen stehen wir ein gegen Rassismus. Es ist wichtig, weiterhin diese Nachricht zu senden. So entstand die Idee des Diversity-Helmes."

    Vettel fordert Respekt für jeden

    Der Ferrari-Star will damit auf ein Grundrecht aufmerksam machen: "Dass man mit Würde und Respekt behandelt wird", so Vettel. "Ich glaube, dass Inklusion und Vielfalt so viel Kraft für die Zukunft haben, dass es sich lohnt, näher zusammenzurücken. Der Helm kann mehr als nur eine Nachricht sein. Deshalb werde ich ihn versteigern. Die Erlöse gehen zu 100 Prozent zugunsten eines guten Zwecks."

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    Los geht die Auktion am 3. Dezember auf  www.sebastianvettel.com. Wir meinen: eine starke Vettel-Aktion!

  • Transferticker: Gladbach-Star bezieht Stellung zu Gerüchten
    Monday, 30. November 2020 07:17 o'clock
    • Gespräche mit anderem Klub? Thuram bezieht Stellung (7.10 Uhr)
    • TOP-THEMA: Zukunft bei Barca? Coutinho-Berater äußert sich (23.58 Uhr)
    • Inter-Boss will Eriksen loswerden (18.02 Uhr)

    TOP-THEMA: Zukunft bei Barca? Coutinho-Berater äußert sich (23.58 Uhr)

    Der Berater von Philipp Coutinho, Kia Joorabchian, hat in einem Interview mit der spanischen Tageszeitung Mundo Deportivo angebliche Wechselabsichten seines Klienten verneint.

    "Wir haben keinerlei Absicht, Barça zu verlassen. Wir sind überzeugt, dass Coutinho seinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen kann", so Joorabchian.

    Zuletzt hatte das italienische Internet-Portal Calciomercato.com berichtet, dass die finanziell angeschlagenen Katalanen den Brasilianer Juventus Turin für die anstehende Winter-Transferperiode angeboten hätten.

    Coutinho war im Januar 2018 für stolze 145 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Barcelona gewechselt.

    Nach einer enttäuschenden Debüt-Saison und einer anschließenden Leihe zum FC Bayern, gehört der Brasilianer in diesem Jahr endlich konstant zu den Leistungsträgern der Katalanen.

    Wettbewerbsübergreifend war der 28-Jährige in dieser Saison an vier Treffern direkt beteiligt.

    +++ 7.10 Uhr: Gespräche mit anderem Klub? Thuram bezieht Stellung +++

    Spätestens seit seinem Doppelpack in der Champions League gegen Real Madrid steht Marcus Thuram wohl auf dem Radar vieler internationaler Topklubs.

    Kein Wunder, erzielte der Franzose seit seiner Ankunft in Gladbach im Sommer 2019 starke achtzehn Tore und legte fünfzehn weitere Treffer auf.

    Doch obwohl nach Informationen der Bild sowohl der FC Barcelona als auch Manchester City bei Thurams Berater, Minor Raiola, ihr Interesse am Angreifer hinterlegt haben, denkt der 23-Jährige selbst nicht an einen Abschied.

    "Ich konzentriere mich momentan voll, zu 100 Prozent, auf Borussia und bin sehr glücklich, hier zu sein. Ich habe auch mit keinem anderen Klub gesprochen", erklärte Thuram im Interview mit dem Kicker.

    Und weiter: "Die Borussia hat mir viele Karriereschritte ermöglicht, ich spiele Champions League und habe den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft. Und ich bin in Gladbach nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch gewachsen, habe mich weiterentwickelt. Borussia war die beste Wahl für meine Karriere."

    Samstag, 27. November:

    +++ 18.02 Uhr: Inter-Boss will Eriksen loswerden +++

    Beim 3:0-Sieg gegen Sassuolo am Samstag saß Christian Eriksen mal wieder 85 Minuten lang bei Inter Mailand auf der Bank. Der dänische Spielmacher stand in dieser Saison erst 216 Minuten in der Serie A auf dem Rasen. 

    Nun will ihn Klub-Boss Giuseppe Marotta loswerden. "Falls Eriksen bis in den Januar wenig gespielt hat, wird er selbst um einen Transfer bitten", sagte Inters Vorstandsvorsitzender gegenüber Sky Italia.

    "Wir müssen es von beiden Seiten ohne Kontroversen machen und es als positiven Transfer bewerten, der auf unserer technisch-taktischen Seite nicht funktioniert hat", erzählte Marotta weiter.

    Eriksen war erst im Januar für 20 Millionen Euro von Tottenham zu Inter gewechselt und hat bei den Italienern einen bis 2024 datierten Vertrag, der ihm laut der Gazzetta dello Sport jährlich 7,5 Mio. Euro netto einbringt. 

    Marotta meinte nun zu dem enttäuschenden Transfer: "Die Fußballgeschichte ist voll von Fällen wie diesem. Es stellt sich heraus, dass Spieler in einem System nicht funktionieren. Es ist die Aufgabe des Trainers, das zu evaluieren."

    Vor zwei Wochen brachte Eriksen beim dänischen TV-Sender TV2 seine Unzufriedenheit zum Ausdruck:  "Das ist nicht das, wovon ich geträumt habe. Es ist eine seltsame Situation, weil die Fans mich mehr spielen sehen wollen und ich will das auch, aber der Trainer hat andere Ideen und als Spieler habe ich diese zu respektieren."

    +++ 17.25 Uhr: Höwedes wollte Kruse zu Schalke locken +++ 

    Die Qualitäten von Max Kruse würden dem FC Schalke 04 gut zu Gesicht stehen.

    Und laut Benedikt Höwedes war Kruse durchaus ein Thema bei den Königsblauen.

    "Ich war ein Befürworter davon, Kruse zu Schalke zu holen. Ich hätte gerne gesehen, wenn er damals bei uns gespielt hätte", erklärte der 32-Jährige im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

    Kruse habe "vom Spielertyp her einfach hervorragende Qualitäten. Das sieht man auch bei Union. Diese Lockerheit, diese erfrischende Geistesgegenwärtigkeit. Das ist echt beeindruckend."

    Um welchen Zeitpunkt es dabei ging, ließ Höwedes offen. Der Weltmeister von 2014 hatte erklärt, mit Schalke nach seinem Karriereende in diesem Jahr "ergebnisoffene" Gespräche geführt zu haben.

    "Vielleicht lag auch kein richtiges Angebot bei ihm vor", meinte Höwedes.

    Sportvorstand Jochen Schneider hatte im vergangenen Jahr in der WAZ erklärt, Kruse sei ein "toller Spieler, der Begegnungen nahezu alleine entscheiden und seine Nebenleute perfekt in Szene setzen kann."

    Allerdings sei "so eine Verpflichtung für uns vom Gesamtpaket her nicht realisierbar". Damals wechselte Kruse von Werder Bremen zu Fenerbahce Istanbul.

    Samstag, 27. November:

    +++ 23.51 Uhr: Khedira strebt Winter-Wechsel an +++

    Bei Juventus Turin ist Sami Khedira aktuell außen vor, der 2014er Weltmeister liebäugelt daher mit einem Wechsel im Winter.

    "Ein Angebot ist immer mit Zahlen verbunden und die Zahlen sind nicht entscheidend. Ich behaupte sogar, sie spielen für mich keine Rolle", sagte Khedira im ZDF-Sportstudio. "Es gibt Gespräche. Es gibt einen Austausch, der ist aber auch ohne einen Wechsel vorhanden. Ich schaue mal, was geht. Ich würde mich unheimlich freuen, wenn ich mich einem Premier-League-Klub anschließen könnte."

    Der 33-Jährige hatte zuletzt mehrfach betont, dass ihn die Premier League reizen würde. "Ich bin ein unheimlicher Fan der Premier League. Definitiv würde mich die Premier League reizen", sagte Khedira. Zudem sei der Kontakt zu Carlo Ancelotti (aktuell Trainer des FC Everton) und José Mourinho (Tottenham Hotspur), unter denen er bei Real Madrid spielte, nie abgerissen. Inwieweit Everton oder die Spurs als mögliches Ziel infrage kämen, ließ Khedira aber offen.

    Der Vertrag des Mittelfeldstrategen läuft im Sommer 2021 aus. Unter Andrea Pirlo wurde Khedira zuletzt nicht mehr berücksichtigt. "Ich möchte spielen, aber an Andrea Pirlo liegt es nicht. Ich bin niemandem böse. Ich hatte schon mehrere Gespräche. Ich respektiere das", erklärte Khedira.

    +++ 18.49 Uhr: ManCity-Großangriff im Winter? Das sagt Guardiola +++ 

    Trotz des 5:0-Kantersiegs gegen Burnley hat Manchester City in der Premier League den schlechtesten Saisonstart seit mehr als zehn Jahren hingelegt. 

    Reagiert der Klub im Winter also mit einer erneuten Großoffensive auf dem Transfermarkt? Immer wieder wird dem Verein zum Beispiel ein Interesse an Jack Grealish von Aston Villa nachgesagt. 

    Trainer Pep Guardiola will im Januar aber keinen neuen Spieler verpflichten. "Ganz und gar nicht. Ich habe ein fantastisches Team, um für alle Titel zu kämpfen", sagte der 49-Jährige vor der Partie am Samstag. 

    Der Katalane hat in England erst zwei Hochkaräter im Winter geholt. 2016 kaufte ManCity Gabriel Jesus für 32 Millionen Euro von Palmeiras und 2018 für 65 Millionen dann Aymeric Laporte von Athletic Bilbao.

    Guardiola äußerte sich zudem auch zum Stand bei der Vertragsverlängerung von Sergio Agüero. Das Arbeitspapier des Stürmers läuft am Saisonende aus. "Er ist jemand, der es verdient, mit dem Klub faire Gespräche zu führen, um das zu tun, was für ihn und für den Klub das Beste ist", will sich der Trainer Zeit lassen.

    +++ 10.55 Uhr: Alaba vor Verhandlungen mit Chelsea? +++

    David Alabas Berater Pini Zahavi plant angeblich, im Januar Gespräche mit dem FC Chelsea über einen Wechsel des Österreichers im kommenden Sommer zu führen. Das berichtet das französische Fußballportal Maxifoot

    Als weiteren möglichen Ansprechpartner für Zahavi wurde PSG genannt.

    Der FC Bayern hatte sich zuletzt entschieden, sein Angebot für einen neuen Vertrag komplett zurückzuziehen und die Verhandlungen abzubrechen. 

    Alaba, dessen Vertrag Ende der Saison ausläuft, hatte trotz Kenntnis einer bestehenden Frist das Angebot des Rekordmeisters abgelehnt und wiederholt mehr Gehalt gefordert. 

    +++ 0:00 Uhr: Schnappt sich United Calhanoglu? +++

    Manchester United soll offenbar auf der Suche nach Verstärkungen für die kommende Saison seine Fühler nach Hakan Calhanoglu ausgestreckt haben.

    Wie die Bild berichtet, sollen die Red Devils sehr gute Chancen auf eine Verpflichtung des Türken haben. Die Zeitung nennt sogar einen konkreten Prozentsatz: 90 Prozent.

    Dies könnte nicht zuletzt daran liegen, dass der Vertrag des 26-Jährigen beim AC Milan im nächsten Sommer ausläuft und der Ex-Hamburger somit im Januar mit jedem Team ein Vorvertrag abschließen kann.

    United soll bereits in der vergangenen Transferperiode Gespräche bezüglich einer Verpflichtung Calhanoglus geführt haben, nachdem Juventus offenbar mit einem Last-Minute-Angebot für den Tüken abgeblitzt war.

    Neben United sind nach Informationen der Bild auch Atlético Madrid und Milan Stadtrivale Inter an dem offensiven Mittelfeldspieler interessiert.

    Freitag, 27. November:

    +++ 17.44 Uhr: Kommt Ibisevic wieder in der Bundesliga unter? +++

    Nach seiner Vertragsauflösung beim FC Schalke 04 könnte Vedad Ibisevic womöglich bei einem Ligakonkurrenten der Königsblauen unterkommen.

    Wie der Kölner Express berichtet, soll der 1. FC Köln über eine Verpflichtung des 36-Jährigen nachdenken. Das finanzielle Risiko wäre gering, schließlich verzichtete Ibisevic zuletzt auf Schalke auf einen Großteil seines Lohns und bezog nur das Grundgehalt.

    "Klar beschäftigen wir uns mit Alternativen. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, aber es ist auch nicht klar und eindeutig, dass wir etwas machen werden", sagte Kölns Manager Horst Heldt zuletzt bezüglich Wintertransfers.

    Ibisevics Vertrag auf Schalke wurde Anfang der Woche zum 31. Dezember aufgelöst. Am vergangenen Sonntag hatte sich der ehemalige Hertha-Stürmer im Training mit Schalkes Co-Trainer Naldo angelegt.

    +++ 14.43 Uhr: Schröder: Mateta-Verkauf nur bei unmoralischem Angebot +++

    Jean-Philippe Mateta zählt mit sieben Saisontoren zu den Topstürmern der 1. Bundesliga. Für den FSV Mainz 05 ist der Angreifer eine unverzichtbare Größe. Dennoch stecken die Rheinhessen im Dilemma: Wie SPORT1 kürzlich berichtete, soll er der Hauptfaktor für den Klassenerhalt sein.

    Andererseits aber gestaltet sich die wirtschaftliche Situation inmitten der Coronakrise kompliziert. Sportvorstand Rouven Schröder konnte daher auch einen Abgang im Winter nicht ausschließen: "Wenn ich sage, ein Transfer ist im Januar nicht denkbar, ist es trotz allem so, dass im Falle eines unmoralischen Angebots wir uns Gedanken machen und die Situation bewerten. Wir sind nach wie vor der Überzeugung: JP soll eine gute Runde spielen und uns in der Klasse halten."

    Matetas Vertrag läuft noch - ohne Ausstiegsklausel - bis 2023. Doch schon im Sommer stand der Franzose bei englischen Klubs auf der Wunschliste. Schröder weiß um die Schwierigkeiten bei dieser Personalie: "Elementar ist aber auch, dass es für uns unheimlich schwer ist, so ein Stürmerprofil wieder zu finden. Warum soll man einen Stürmer mit so einem großen Potenzial abgeben, der uns Tore und Punkte garantiert."

    +++ 8.03 Uhr: Türkgücü vor Coup mit Ekici? +++

    Kehrt Mehmet Ekici in seine Heimat München zurück?

    Wie die Bild erfahren haben will, befindet sich 30-Jährige in Verhandlungen mit dem Drittligisten Türkgücü. 

    Ekici, der in der Jugend bei der SpVgg Unterhaching und dem FC Bayern ausgebildet wurde, stand bis zum Sommer bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag. Aktuell ist der Mittelfeldspieler, dessen Vorbild Bayern-Legende Mehmet Scholl war, vereinslos. 

    Ekici, der in der Bundesliga sowohl für den 1. FC Nürnberg als auch Werder Bremen auflief, durchlief die deutschen Jugend-Nationalmannschaften, entschied sich dann aber doch für die Türkei.

    Zwischen 2010 und 2015 kam er zu zwölf Länderspiel-Einsätzen.

    Donnerstag, 26. November:

    11.17 Uhr: Holt Ancelotti Khedira auf die Insel? 

    Weltmeister Sami Khedira steht bei Juventus Turin auf dem Abstellgleis. Rettet ihn nun ein früherer Trainer?

    Italienische Medien berichten von einem Interesse des FC Everton an dem Deutschen, der seit Juni kein Spiel mehr für Juve bestritten hat. In Liverpool arbeitet bekanntlich Carlo Ancelotti.

    Der Italiener holte in James Rodriguez bereits einen ehemaligen Schützling nach England. Zwischen 2013 und 2015 spielte Khedira bei Real Madrid für Ancelotti, zudem bezeichnete der defensive Mittelfeldspieler die Premier League jüngst als einen "Kindheitstraum". Laut Calciomercato.com sei ein Winterwechsel bei den Toffees "mehr als nur eine Idee".

    Zudem spielt Khediras Freundin Melanie Leupolz seit dieser Saison im Frauenteam des FC Chelsea. Das würde für das Paar also auch passen.

    Khedira wurde von Juve-Trainer Andrea Pirlo nicht in den Kader für die Königsklasse berufen, der Vertrag des Mittelfelspielers läuft im Sommer 2021 aus.

    Mittwoch, 25. November:

    +++ Kahn kündigt Gespräche mit Boateng an (21.02 Uhr)

    Nachdem die Zeichen bei Jérôme Boateng und dem FC Bayern zuletzt auf Abschied standen, deutet sich nun eine Kehrtwende an.

    Vorstandsmitglied Oliver Kahn hat am Mittwoch Gespräche mit dem Innenverteidiger angekündigt.

    "Natürlich sind wir in Kontakt mit Jérôme. Wir alle wissen, was er geleistet hat und was er auch vor allem aktuell in der Lage ist für den FC Bayern München zu leisten. Da muss man sich keine Sorgen machen. Wir werden zu einem gegebenen Zeitpunkt die Gespräche führen und dann zu einer fairen Entscheidung kommen", sagte Kahn vor dem Champions-League-Spiel gegen Salzburg bei Sky.

    Einen Verbleib des 2014er Weltmeisters, dessen Vertrag nach der Saison ausläuft, schloss Kahn explizit nicht aus. "Er hat großen Anteil am Erfolg der letzten Saison. Wir wissen, was wir an ihm haben. Wir führen mit so verdienten Spielern natürlich Gespräche und dann schauen wir, was die Zukunft bringt", sagte Kahn.

    Anfang November hatte sich Boatengs Berater Damir Smoljan bei SPORT1 gesagt: "Wir sind offen für Vertragsgespräche. Die Zukunft ist spannend. Wir freuen uns, wenn wir die Gespräche mit Bayern führen. Jérôme fühlt sich unglaublich wohl hier. Die Mannschaft ist unglaublich fokussiert und professionell. All das passt zu Jérôme."

    Kurz darauf hieß es allerdings, dass sich die Bayern-Verantwortlichen laut Bild darauf verständigt hätten, den Vertrag mit Boateng nicht zu verlängern. Auch Boateng erfuhr seinen Zwangs-Abschied aus den Medien und reagierte enttäuscht. Nach Kahns Aussagen dürfte nun wieder Bewegung in die Sache kommen.

    +++ 14.10 Uhr: Flucht? Weigl wechselt zu Alaba-Berater +++

    Julian Weigl plant offenbar seinen Winter-Abgang von Benfica Lissabon. Der Ex-Dortmunder spielt bei Neu-Trainer Jorge Jesus seit August nur eine Nebenrolle und will laut Sport Bild bereits im Januar wechseln. Bisher stehen nur sechs Einsätze in der portugiesischen Liga für den defensiven Mittelfeldspieler zu Buche.

    Weil ihm seine bisherige Berateragentur "Sports eXcellence" von einer Flucht im Winter abriet, trennte sich der Deutsche von der kurzerhand von der Agentur. 

    Nun hat er Pinhas Zahavi engagiert. Der Israeli ist unter anderem der Berater von Bayerns Stars David Alaba und Robert Lewandowski und hat Topspieler in ganz Europa unter Vertrag. 

    Uli Hoeneß bezeichnete den Berater im CHECK24 Doppelpass als "geldgierigen Piranha". 

    Angebote für Weigl, im Januar 2020 erst vom BVB für 20 Millionen Euro zu Lissabon gewechselt, gibt es laut Sport Bild noch nicht.

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    +++ 13.57 Uhr: VfB verlängert vorzeitig mit Torjäger +++

    Der VfB Stuttgart hat den Vertrag mit Angreifer Nicolás González vorzeitig um ein Jahr bis 2024 verlängert. Das teilten die Schwaben am Mittwoch mit. 

    Der 22-Jährige traf in den zurückliegenden drei Partien immer für den Aufsteiger, zog sich im jüngsten Spiel bei der TSG Hoffenheim (3:3) jedoch einen Innenbandanriss im Knie zu und fällt mehrere Wochen aus. In der Länderspielpause zuvor hatte er mit zwei Toren für sein Heimatland seine gute Verfassung ebenfalls unterstrichen.

    In der vergangenen Spielzeit war der Stürmer mit 14 Treffern und drei Vorlagen in 27 Zweitligaspielen der Topscorer des VfB und hatte damit entscheidenden Anteil am direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga.

    "Ich fühle mich hier zuhause und bin sehr glücklich über die vorzeitige Vertragsverlängerung", sagte Gonzalez, der seit 2018 für den VfB spielt, laut Vereinsmitteilung.

    +++ 13.50 Uhr: Rashica-Wechsel zu Leverkusen ungewiss +++

    Am Deadline-Day im Oktober stand Milot Rashica quasi als Neuzugang von Bayer Leverkusen fest. Der Deal scheiterte jedoch in letzter Minute aufgrund der zu knappen Zeit.

    Es fehlte bei der Leihe die Einigung bei der Kaufoption. Bayer betonte daraufhin, im Winter den zweiten Anlauf zu starten. Nun nimmt der Klub laut Sport Bild jedoch Abstand von dem Offensivmann von Werder Bremen.

    Der 24-Jährige wurde nach dem geplatzten Wechsel von Knieproblemen ausgebremst und ist in der Bundesliga noch ohne Tor. Das macht ihn für Teams nicht sehr interessant. Werder-Coach Florian Kohfeldt wirbt um seinen Schützling. "Er ist körperlich in einem guten bis sehr guten Zustand. Ich bin zuversichtlich, dass wir bald den Milot sehen, den wir sehen wollen." 

    Rashicas Vertrag läuft 2022 aus und wird nicht verlängert. Stattdessen soll die "Rakete" den klammen Verein mit angepeilten 20 Millionen Euro Ablöse sanieren. Bremen befindet sich durch die Coronakrise in einer prekären finanziellen Lage. 

    Deshalb verhandelt der Verein auch nur mit Nick Woltemade über eine Vertragsverlängerung über 2021 hinaus.

    Mit allen anderen Profis liegen Gespräche auf Eis. 

    Dabei laufen 2022 gleich neun Arbeitspapiere aus. Zu den Spielern zählen Leistungsträger wie Ludwig Augustinsson, Marco Friedl, Josh Sargent und Jiri Pavlenka. 

    "Aufgrund unserer finanziellen Situation und der unklaren Auswirkungen durch Corona müssen wir abwarten. Grundsätzlich wollen wir unsere jungen Spieler aber langfristig binden", erklärte Sportchef Frank Baumann. 

    +++ 13.20 Uhr: Leverkusens Supertalent vor Verlängerung +++

    Bayer Leverkusen steht dicht vor der Vertragsverlängerung mit Florian Wirtz. Das Supertalent soll zeitnah ein neues Arbeitspapier bis 2025 unterschreiben. Das bestätigte Sportdirektor Simon Rolfes der Sport Bild

    "Wir sind optimistisch, dass Florian länger bleibt", sagte er. Aktuell ist der 17 Jahre alte Offensivmann bis 2022 an die Werkself gebunden. 

    Verlängern will Leverkusen auch mit Lars und Sven Bender. Rolfes sagte dazu: "Wir haben uns verabredet, im Winter zu sprechen." 

    Gehalten werden soll auch Julian Baumgartlinger, der in dieser Saison zum Stammpersonal zählt. 

    Bei anderen Leistungsträgern stehen die Zeichen bei Leverkusen jedoch laut Sport Bild auf Abschied. Laut dem Bericht will der Klub den Stürmer vor Ablauf des Vertrags verkaufen. Linksverteidiger Wendell darf bereits im Winter gehen. 

    Der Abschied von Aleksander Dragovic ist beschlossene Sache. Sein Vertrag läuft aus. Roter Stern Belgrad ist laut dem Bericht an einem Kauf im Januar interessiert. 

    Zudem will Bayer die verliehenen Joel Pohjanpalo und Panagiotis Retsos wohl verkaufen.

    +++ 7.56 Uhr: Geheime Hummels-Klausel enthüllt? +++

    Mats Hummels hat sich nach seiner Rückkehr vom FC Bayern zum BVB schnell wieder akklimatisiert. 

    Der 31-Jährige ist der unumstrittene Abwehrchef der Schwarz-Gelben und unter Trainer Lucien Favre gesetzt. Das könnte dazu führen, dass sich sein Vertrag bald um ein weiteres Jahr verlängert.

    Wie die Sportbild berichtet, hat der Weltmeister von 2014 eine bisher geheime Klausel in seinem Arbeitspapier. Sollte Hummels in der kommenden Saison mindestens 22 Pflichtspiele bestreiten, verlängert sich sein Vertrag automatisch bis 2023. 

    Bislang läuft der Kontrakt bis zum Sommer 2022.

    Dienstag, 23. November:

    +++ 20.36 Uhr: Khedira zu RB? Das sagt Nagelsmann +++

    Weltmeister Sami Khedira ist bei Juventus Turin unter Andrea Pirlo außen vor und strebt eine Veränderung an.

    Während Khedira zuletzt die Premier League als seinen "Kindheitstraum" bezeichnet hat, schwärmte der 33-Jährige in einem Sky-Interview auch von Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann.

    Angesprochen auf eine mögliche Verpflichtung Khediras im Winter, sagte Nagelsmann vor der Champions-League-Partie bei Paris Saint-Germain bei Sky: "Ich entscheide Dinge nie allein. Letztlich muss man immer über jeden Namen, der auf dem Markt ist, diskutieren. Das werden wir auch machen. Ob Sami da dabei ist oder nicht, bespreche ich dann mit den betreffenden Personen."

    Nagelsmann, der in der Jugend mit 1860 München noch gegen den früheren Stuttgarter gespielt hat, bedauerte Khediras momentane Situation bei Juve. "Er hat bei sehr vielen großen Klubs gespielt und unglaublich viele Titel geholt. Er tut vielen Mannschaften in Europa sehr gut mit seiner Erfahrung und seinem Leadership. Es ist schade, was gerade in Turin mit ihm passiert", sagte Nagelsmann.

    Khedira wurde von Pirlo nicht in den Kader für die Königsklasse berufen, der Vertrag des Mittelfelspielers läuft im Sommer 2021 aus.

    +++ 20.10 Uhr: Schalke löst Vertrag mit Ibisevic auf +++

    Der FC Schalke 04 hat im Zuge der Suspendierungen von Amine Harit und Nabil Bentaleb den Vertrag mit Vedad Ibisevic zum 31. Dezember aufgelöst.

    Das teilten die Königsblauen am frühen Dienstagabend mit. "Wir müssen die Fälle einzeln betrachten. Sowohl Vedad als auch wir hatten andere Erwartungen an sein Engagement bei Schalke 04. Aus unserer Sicht ist es nunmehr besser, die Zusammenarbeit zu beenden und im Guten auseinander zu gehen", sagte Sportvorstand Jochen Schneider.

    Er kenne und schätze Ibisevic als Spieler wie als Mensch. "Leider hat es hier auf Schalke nicht so gepasst, wie wir uns das gemeinsam versprochen haben. Ausdrücklich betonen möchte ich, dass der emotionale Ausbruch im Training am vergangenen Sonntag überhaupt nichts mit dieser Entscheidung zu tun hat - so etwas passiert im Fußball." Ibisevic war im Training mit Co-Trainer Naldo aneinandergeraten.

    +++ 13.40 Uhr: Goretzka offen für Bayern-Verbleib +++

    Nach der Hängepartie um David Alaba will der FC Bayern womöglich bei anderen Leistungsträgern frühzeitig für Klarheit sorgen. Ein Beispiel: Leon Goretzka.

    Der Mittelfeldspieler, dessen Vertrag noch bis Sommer 2022 läuft, verriet am Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Salzburg-Spiel, wie es um seine Zukunft bestellt ist.

    "Ich habe noch über eineinhalb Jahre Vertrag, deswegen ist da noch kein großer Druck drauf", erklärte Goretzka: "Bisher wurden auch noch keine Gespräche geführt. Ich bin mit Brazzo (Sportvorstand Hasan Salihamidzic, Anm. d. Red.) und Hansi (Trainer Hansi Flick, Anm. d. Red.) im stetigen Austausch. Wenn sie zeitnah auf mich zukommen, werde ich das Gespräch mit ihnen nicht verweigern."

    +++ 12.20 Uhr: Isco-Abgang im Winter? Zidane äußert sich +++ 

    Laut Marca und As hat Isco die Verantwortlichen bei Real Madrid darüber informiert, dass er den Verein im Januar verlassen will. 

    Laut den Berichten wolle der Spanier seine Chancen auf einen Platz im Kader der Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2021 damit wahren. Bei Real spielt der Dribbelkünstler in dieser Saison nur eine Nebenrolle. Lediglich sieben Ligaspiele mit 285 Spielminuten und kein Einsatz in der Champions League stehen zu Buche. 

    Der 28-Jährige ist den Berichten zufolge deshalb unzufrieden und würde gerne in die Premier League wechseln. Immer wieder wird der FC Everton als möglicher Abnehmer genannt. Dort ist Iscos Ex-Trainer Carlo Ancelotti im Amt. 

    Wenn es nach Real-Coach Zinedine Zidane geht, dann wird Isco allerdings in Madrid bleiben. Nach dem 1:1 gegen Villarreal am Wochenende schob der Franzose dem Wechselwunsch einen Riegel vor.

    "Ich habe nicht mit Isco geredet. Er ist Spieler von Real Madrid und bleibt es auch, es gibt nichts zu besprechen", fand der Trainer klare Worte.

    Iscos Vater Paco Alarcón, zugleich Berater des 28-Jährigen, erklärte am Montagabend beim spanischen Hörfunksender Cadena SER zwar: "Derzeit liegen uns keine Angebote vor. Isco würde gerne eine andere Liga ausprobieren." Ein Verbleib in Madrid wäre jedoch "kein Problem".

    +++ 8.55 Uhr: Holt Guardiola England-Star für mehr als 100 Millionen? +++

    Pep Guardiola hat vor Kurzem seinen Vertrag bei Manchester City bis 2023 verlängert. Nun berichtet der englische Independent, dass im Zuge dieser Verlängerung auch über mögliche Neuverpflichtungen gesprochen wurde.

    Neben dem Thema Lionel Messi habe dabei vor allem ein Engländer die Gespräche dominiert: Jack Grealish. Der Offensivspieler hat im Sommer seinen Vertrag bei Aston Villa bis 2025 verlängert und spielt bisher eine herausragende Saison.

    Mit zehn Scorerpunkten nach acht Spielen liegt er auf Platz drei in der Premier League. Lediglich Harry Kane und Heung-min Son von Tottenham haben mehr.

    Schon im Sommer soll Manchester City an Grealish interessiert gewesen sein. Damals waren die Forderungen von Aston Villa in Höhe von 78 Millionen Euro jedoch zu hoch.

    Mit dem neuen Vertrag haben sich die Mannschaft aus Birmingham und der 25-Jährige angeblich auf eine Ablöse von mindestens 112 Millionen Euro geeinigt. Möchte Guardiola den Kreativspieler also wirklich haben, müsste er tief in die Tasche greifen.

    +++ 8.43 Uhr: Balkan-Messi findet seinen neunten Klub +++

    Und er sammelt munter weiter. Ex-HSV-Profi Alen Halilović hat wieder einmal einen neuen Klub gefunden.

    Der kroatische Mittelfeldspieler hat am Montag beim englischen Zweitligisten Birmingham City einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben.

    Sein ursprünglich bis 2021 laufender Vertrag beim AC Mailand war Anfang Oktober aufgelöst worden.

    Für Halilović, der als Balkan-Messi gefeiert wurde, als er 2014 von Dinamo Zagreb zum FC Barcelona gewechselt war, ist es bereits der neunte Profi-Klub. Dabei ist er gerade einmal 24 Jahre alt.

  • Fahrlässige Tötung bei Maradona? Staatsanwaltschaft reagiert
    Monday, 30. November 2020 07:06 o'clock

    Nach dem Tod von Diego Maradona haben Polizeibeamte das Haus seines früheren Leibarztes Leopoldo Luque in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires durchsucht. Die Staatsanwaltschaft will offenbar die Frage klären, ob der Arzt seiner Fürsorgepflicht nachgekommen ist.

    Die zuständige Behörde von San Isidro nahe der Hauptstadt Buenos Aires bestätigte am Sonntag Medienberichte über Ermittlungen gegen Leopoldo Luque wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Der Mediziner wies kurze Zeit später sämtliche Anschuldigungen zurück.

    Die Staatsanwaltschaft teilte mit, sie habe begonnen, das gesammelte Material auszuwerten. "Unsere Ermittlungen dauern an, wir sprechen mit Zeugen inklusive Familienmitgliedern", hieß es von offizieller Seite. Es sei aber noch "keinerlei Entscheidung" getroffen worden "hinsichtlich der verfahrensrechtlichen Situation irgendeiner Person".

    Zuvor hatten Maradonas Töchter Dalma und Giannina am Samstag Erklärungen abgegeben und hinterfragt, ob die Medikamente, die ihr Vater erhielt, angemessen gewesen sein.

    Noch ist unklar, ob Luque als Zeuge oder Beschuldigter gilt. Derzeit gibt es keine Hinweise, dass er in dieser Phase der Untersuchung wegen eines Verbrechens angeklagt wird.

    Krankenschwester lügt wegen Untersuchung

    Zuletzt hatte Maradonas Krankenschwester zugegeben, hinsichtlich Maradonas Zustand nach einer Untersuchung am frühen Samstagmorgen gelogen zu haben.

    Maradonas Anwalt Matías Morla hatte nur zwei Tage nach Maradonas Tod mit Anschuldigungen für Aufsehen gesorgt. In einer späteren Erklärung kritisierte Morla unter anderem die langsame Reaktion der Notfallhilfe. "Es ist unerklärlich, dass mein Freund zwölf Stunden lang keine Aufmerksamkeit oder Kontrolle durch das dafür zuständige Personal erhalten hat", sagte Morla. 

    Darüber hinaus bezeichnete er die Tatsache, dass der Krankenwagen eine halbe Stunde brauchte, um das Haus in der privaten Nachbarschaft in Tigre zu erreichen, als "kriminelle Idiotie".

    Später wurde berichtet, dass der erste Krankenwagen elf Minuten gebraucht habe, um das private San Andres-Anwesen in der Nähe von Buenos Aires zu erreichen, in das Maradona nach dem Verlassen des Krankenhauses am 11. November gezogen war.

    "Ich bin nicht dafür verantwortlich, was passiert ist. Bis zum letzten Moment habe ich immer das Beste für ihn getan", sagte Luque wenige Stunden nach den Razzien auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz vor seinem Haus: "Es gab keinen Ärztefehler. Bei einem Patienten mit seinen Symptomen ist ein Herzinfarkt als Todesursache das Normalste der Welt."

    Maradona starb am Mittwoch 26 Tage nach seinem 60. Geburtstag und drei Wochen nach einer Hirn-Notoperation an einem Herzstillstand.

  • Rassistischer Ausdruck? Cavani droht Ärger
    Monday, 30. November 2020 06:52 o'clock

    Eigentlich hätte der Sonntag für Edinson Cavani kaum besser laufen können.

    Der Stürmer, der beim Stand von 0:2 gegen den FC Southampton eingewechselt wurde, sorgte fast im Alleingang für das Comeback der Red Devils.

    Den Anschlusstreffer durch Bruno Fernandes (60.) bereitete der Uruguayer gekonnt vor, bevor er jeweils rund fünfzehn Minuten später erst den Ausgleich und dann den Siegtreffer erzielte.

    Cavani sorgt mit Nachricht für Aufsehen

    Überschattet wurde der Auftritt jedoch kurze Zeit später von einer Nachricht Cavanis auf Social Media.

    Als Antwort auf die Glückwünsche eines Nutzers, offenbar ein Freund des 33-Jährigen, antwortete Cavani: "Gracias negrito", auf Deutsch "Danke Schwarzer".

    Drei Stunden später löschte er den Post inklusive seiner Antwort wider.

    Cavani erklärte, dass "negrito" in Südamerika ein Ausdruck der Zuneigung sei und dass er diesen Grund anführen wird, sollte der englische Fußballverband FA disziplinarische Maßnahmen ergreifen.

    Cavani droht Sperre

    Laut der englischen Tageszeitung Daily Mail wisse die FA um den Post und prüft den Fall derzeit.

    Übrigens erhielt Landsmann Luis Suárez für einen ähnlichen Ausdruck 2011 eine Acht-Spiele-Sperre und musste obendrein 40.000 Pfund bezahlen. Suarez hatte Patrice Evra als "negro" bezeichnet.

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    Dass Cavani ähnlich lange gesperrt wird, ist jedoch unwahrscheinlich.

    Denn laut den neuen Regularien der FA führt diskriminierendes Verhalten auf Social Media nur zu einer Sperre von mindestens drei Spielen, während bei Vorfällen auf dem Platz Sperren von sechs bis zwölf Spielen drohen.

  • "Gibt keinen klareren Handelfmeter": VfB schimpft über Schiri
    Monday, 30. November 2020 06:39 o'clock

    Der VfB Stuttgart verkaufte sich beim 1:3 gegen den FC Bayern München teuer.

    Laut Sportdirektor Sven Mislintat brachte auch das Schiedsrichter-Gespann den Aufsteiger um ein mögliches Remis.

    Orel Mangala zielte in der 72. Minute aus kurzer Entfernung auf das Tor des FC Bayern, traf dabei den sich wegdrehenden Niklas Süle an der Hand.

    Referee Harm Osmers und seine Video-Assistenten erkannten keine strafbares Handspiel, was Mislintat erzürnte (Service: Tabelle der Bundesliga).

    "Es gibt keinen klareren Handelfmeter. Die Hand verhindert einen Torschuss mit gefühlt 100 km/h. Auch wenn Manuel Neuer den Ball halten kann, ist das eine klare Verhinderung einer Torchance", wurde  Mislintat unter anderem im kicker zitiert.

    Mislintat: Umgekehrt hätte sich der VAR nicht eingeschaltet

    Dabei sei egal, ob Absicht hinter Süles Aktion stecke. "Die Hand war nicht angelegt, sie war leicht weg vom Körper", meinte Mislintat.

    Er könne deswegen "leider nicht mehr folgen, wie das die Schiedsrichter erklären".

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    Auch eine weitere Szene erregte die VfB-Gemüter. Kurz nach dem 1:1 von Kingsley Coman traf Philipp Förster ins Netz. Allerdings hatte vorher Stuttgarts Angreifer Coulibaly Manuel Neuer mit einem Griff an den Arm zu Boden gebracht. Nach Eingriff des Video-Assistenten nahm Osmers den Treffer zurück.

    Nachdem bereits Trainer Pellegrino Matarazzo und der verletzte Stürmer Nicolás González die Entscheidung kritisiert hatte, witterte Mislintat gar einen Bayern-Bonus: "Ich behaupte, wenn es umgekehrt wäre, also Lewandowski gegen Kobel, schaltet sich der VAR nicht ein."

  • Historische Leistung: Mahomes bezwingt Brady
    Monday, 30. November 2020 05:37 o'clock

    Dank historischer Leistungen von Patrick Mahomes und Tyreek Hill haben sich die Kansas City Chiefs gegen die Tampa Bay Buccaneers durchgesetzt.

    Hill gelangen als erst fünftem Receiver der Geschichte über 260 Yards (269) und drei Touchdowns, der Titelverteidiger bezwang die Mannschaft um Tom Brady mit 27:24 (Service: Ergebnisse der NFL).

    Während es für Kansas City der zehnte Sieg im elften Spiel war, bleibt die Saison der Bucs wechselhaft. Nach zwölf Partien hat Tampa Bay sieben Siege und fünf Niederlagen auf dem Konto (Die Tabelle der NFL).

    Star-Quarterback Mahomes entschied das mit Spannung erwartete Duell mit Brady für sich. Während Mahomes 37 von 49 Pässen für 462 Yards an den Mann brachte (drei Touchdowns), waren es bei Brady 27/41 für 345 Yards und drei Touchdowns. Allerdings leistete sich der Routinier auch zwei Interceptions.

    Damit fehlen Brady nur noch drei Interceptions bis zu seinem Karrierenegativrekord von 14 (2002). Mahomes hat erst zwei Interceptions bei 30 Touchdowns - es wäre das beste Verhältnis der NFL-Geschichte.

    Hill und Mahomes historisch

    Hills Touchdowns nach Pässen von Mahomes waren über 75, 44 und 20 Yards. Im ersten Viertel hatte er bereits 203 Yards und zwei Touchdowns auf dem Konto. Seit 1980 hatten laut ESPN nur Qadry Ismail (210 im dritten Viertel im Dezember 1999) und Lee Evans (205 im ersten Viertel im November 2006) Catches über 200 Yards in einem Viertel verbucht.

    In der Saison hat der Wide Receiver bereits die magische Marke von 1000 Yards geknackt.

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    Mahomes warf in der ersten Halbzeit bereits für 359 Yards - so viel hatte in den vergangenen 20 Jahren in den ersten zwei Vierteln kein anderer geschafft.

    Die Chiefs agierten lange dominant und gingen mit einem 17-Punkte-Vorsprung ins Schlussviertel, ehe Brady noch zwei Mal Mike Evans fand. Doch in den letzten zehn Minuten behielt Mahomes den Ballbesitz, um den Sieg über die Zeit zu bringen.

    Von vier direkten Duellen haben Mahomes und Brady nun jeweils zwei für sich entschieden.

    Broncos ohne Quarterback chancenlos

    Derweil feierten die New England Patriots (5:6) trotz einer schwachen Leistung von Cam Newton (84 Yards, zwei Interceptions) einen wichtigen 20:17-Sieg gegen die Arizona Cardinals (6:5).

    Die wegen der Corona-Regularien ohne echten Quarterback angetretenen Denver Broncos hatten gegen die New Orleans Saints beim 3:31 nicht den Hauch einer Chance. Wide Receiver Kendall Hinton, der als Quarterback einsprang, brachte im kompletten Spiel nur einen Pass von neun für 13 Yards an den Mann und leistete sich darüber hinaus zwei Interceptions.

    Der überragende Aaron Rodgers (4 Touchdowns, 211 Yards) führte die Green Bay Packers derweil zum 41:25 gegen die Chicago Bears, die nach einem starken 5:1-Saisonstart nun fünf Partien in Serie verloren haben.

Soccer news
  • Thuram schwärmt über Rose: "Macht Spieler besser"
    Monday, 30. November 2020 08:10 o'clock

    Köln (SID) - Für den umworbenen Offensivspieler Marcus Thuram (23) hat sich der Schritt zum Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach laut eigener Aussage voll ausgezahlt. "Borussia war die beste Wahl für meine Karriere. Ich wusste, dass man jungen Spielern vertraut. Auch Trainer Marco Rose spielt eine wichtige Rolle. Er macht Spieler besser", sagte der Franzose im kicker-Interview.

    Thuram, der im Sommer 2019 aus Frankreich an den Niederrhein gewechselt war, zählt nach längerer Verletzungspause in der Vorsaison in der aktuellen Spielzeit wieder zu den Leistungsträgern. Der Aufstieg des Flügelstürmers wurde nur kurz gebremst. "Es war die schwerste Verletzung, die ich bisher hatte, die mit der längsten Ausfallzeit; sechs, acht Wochen. Das kam alles sehr unpassend", blickte Thuram zurück.

    In 53 Pflichtspielen für Gladbach kommt Thuram bereits auf 33 Torbeteiligungen, zuletzt gab der Sohn des früheren Weltmeisters Lilian Thuram sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft. "Es war eine große Ehre, Teil dieses Teams sein zu dürfen. Und klar, ich will jetzt so lange wie möglich dabeibleiben", sagte er.

  • "Gibt keinen klareren Handelfmeter": VfB schimpft über Schiri
    Monday, 30. November 2020 06:39 o'clock

    Der VfB Stuttgart verkaufte sich beim 1:3 gegen den FC Bayern München teuer.

    Laut Sportdirektor Sven Mislintat brachte auch das Schiedsrichter-Gespann den Aufsteiger um ein mögliches Remis.

    Orel Mangala zielte in der 72. Minute aus kurzer Entfernung auf das Tor des FC Bayern, traf dabei den sich wegdrehenden Niklas Süle an der Hand.

    Referee Harm Osmers und seine Video-Assistenten erkannten keine strafbares Handspiel, was Mislintat erzürnte (Service: Tabelle der Bundesliga).

    "Es gibt keinen klareren Handelfmeter. Die Hand verhindert einen Torschuss mit gefühlt 100 km/h. Auch wenn Manuel Neuer den Ball halten kann, ist das eine klare Verhinderung einer Torchance", wurde  Mislintat unter anderem im kicker zitiert.

    Mislintat: Umgekehrt hätte sich der VAR nicht eingeschaltet

    Dabei sei egal, ob Absicht hinter Süles Aktion stecke. "Die Hand war nicht angelegt, sie war leicht weg vom Körper", meinte Mislintat.

    Er könne deswegen "leider nicht mehr folgen, wie das die Schiedsrichter erklären".

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    Auch eine weitere Szene erregte die VfB-Gemüter. Kurz nach dem 1:1 von Kingsley Coman traf Philipp Förster ins Netz. Allerdings hatte vorher Stuttgarts Angreifer Coulibaly Manuel Neuer mit einem Griff an den Arm zu Boden gebracht. Nach Eingriff des Video-Assistenten nahm Osmers den Treffer zurück.

    Nachdem bereits Trainer Pellegrino Matarazzo und der verletzte Stürmer Nicolás González die Entscheidung kritisiert hatte, witterte Mislintat gar einen Bayern-Bonus: "Ich behaupte, wenn es umgekehrt wäre, also Lewandowski gegen Kobel, schaltet sich der VAR nicht ein."

  • TV-Geld: Bayern kassiert 70 Millionen mehr als Bielefeld
    Sunday, 29. November 2020 22:07 o'clock

    Am 7. Dezember will das DFL-Präsidium mit Sprecher Christian Seifert an der Spitze in einer virtuellen Mitgliederversammlung den 36 Profiklubs den heftig diskutierten Verteilungsschlüssel des neuen Fernsehvertrags präsentieren.

    In der aktuellen Saison beträgt der Unterschied bei den TV-Geldern bei den Erstligisten bis zu 70 Millionen Euro, das berichtet der kicker (Montagausgabe). (Service: Tabelle der Bundesliga)

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    Demnach bezieht Rekordmeister Bayern München aus nationaler und internationaler Vermarktung der DFL 105,4 Millionen Euro, gefolgt von Borussia Dortmund (95,95) und Bayer Leverkusen (88,07).

    Arminia Bielefeld (34,31), Union Berlin (37,07) und der VfB Stuttgart (45,71) sind mit den geringsten Beträgen an den Vermarktungserlösen beteiligt. Aus dem noch laufenden Vertrag werden in dieser Spielzeit insgesamt 1,448 Milliarden Euro an die Erst- und Zweitligisten ausgeschüttet. 

    Nach Ausbruch der Corona-Pandemie bei Abschluss der neuen Medienverträge in diesem Frühjahr sind die Erlöse für die nächsten vier Jahre gesunken. Im Schnitt wird die DFL 1,1 Milliarden Euro aus der nationalen und 200 Millionen Euro aus der internationalen Vermarktung verteilen.

    Über den Schlüssel war in den vergangenen Wochen zwischen großen und kleinen Klubs eine hitzige Diskussion entbrannt.

  • Zoff um Rot - und Beleidigungen? Hoeneß klärt auf
    Sunday, 29. November 2020 21:44 o'clock

    Kampfbetont, sehr intensiv - aber fair. So verlief die Partie zwischen Mainz 05 und der TSG Hoffenheim rund 80 Minuten lang.

    Dann aber kochten die Emotionen auf dem Feld, den Trainerbänken und der Tribüne plötzlich über.

    Die Rheinhessen befreiten sich aus einer engen Situation und wollten den Konter über Karim Onisiwo fahren, doch Dennis Geiger hatte etwas dagegen und trat dem Angreifer böse von hinten in die Waden. 

    Geiger-Platzverweis lässt in Mainz Emotionen hochkochen  

    Schiedsrichter Sascha Stegemann ließ sich wenige Sekunden Zeit, griff dann an die rechte Po-Tasche und zog die Rote Karte. Der Lärmpegel im leeren Stadion stieg urplötzlich an, es bildete sich ein Rudel auf dem Feld, auf der Tribüne verlor TSG-Geschäftsführer Peter Görlich beinahe vollständig die Nerven. (Tabelle der Bundesliga) 

    Vor allem aber die bis dahin an der Seitenlinie ganz ruhig agierenden Trainer Jan-Moritz Lichte und Sebastian Hoeneß wechselten im Eifer des Gefechts wild die Worte. (Ergebnisse der Bundesliga)

    Kurioserweise ging es den TSG-Profis dabei weniger um den Platzverweis gegen Geiger, sondern vielmehr um die Situation wenige Sekunden vorher, als ein Zweikampf mit Kramaric ungeahndet blieb.

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    "Dennis wollte ihm einen Gehfehler geben. In der Dynamik war er dann aber zu aggressiv. Wir haben aber darüber diskutiert, was vorher bei der Szene mit Kramaric war", sagte Kapitän Oliver Baumann bei Sky.  

    Wilder Disput zwischen Hoeneß und Lichte 

    Doch die beiden Trainer wollten sich zunächst nicht beruhigen. Sebastian Hoeneß sagte zwar: "Eskalation? Das hört sich übertrieben an." (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker) 

    Der TSG-Coach gab jedoch zu: "Da waren ordentlich Emotionen drin." 

    Der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder erklärte: "Spiele von Mainz gegen Hoffenheim sind immer emotional. Ohne Fans im Stadion hörst du jedes einzelne Wort und jeder verteidigt sein Team. Hoffenheim wollte es erst nicht wahrhaben wollen, wir Mainzer sahen es anders und dann fallen die Worte."

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    Beleidigungen? Hoeneß klärt auf

    Aber gab es sogar unflätige Bemerkungen? Hoeneß soll in Richtung Mainzer Bank gerufen haben: "Hört mal auf, die Spieler zu beleidigen."

    Diese Wortwahl dementierte der Coach der TSG nach Abpfiff entschieden: "Da ging es um keine Beleidigungen. Es ging nur darum, dass Geiger mit einer Roten Karte vom Platz musste. Ich habe keine Beleidigungen gehört und da ging nichts in Richtung Rouven Schröder." Es sei nun "alles gut" und man habe sich danach "die Hand gegeben". 

    Lichte erklärt das Gespräch mit Geiger 

    Als Geiger den Platz verließ, suchte Lichte aber doch noch den kurzen Kontakt zum Mittelfeldmann.

    "Er hat mir mitgeteilt, dass er Karim nicht verletzen wollte. Ich habe ihm das voll abgenommen. Man sieht, dass er intensiv hinterher ging und das Foul machen wollte. Aber ich bin überzeugt davon, dass er ihn nicht verletzen wollte", sagte er auf Nachfrage von SPORT1.

    Am Ende standen somit viele Emotionen – und ein 1:1, das beide Mannschaften sportlich nicht nach vorne bringt und somit in den Hintergrund trat.

  • Auf Klinsmanns Spuren: Diese Probleme hat Flick
    Sunday, 29. November 2020 21:33 o'clock

    Die positiven Dinge vorab: 

    Das 3:1 des FC Bayern beim VfB Stuttgart war bereits der 47. Sieg im 52. Pflichtspiel unter Flick. 35 der letzten 37 Spiele haben die Münchner gewonnen.

    Nach nunmehr neun Bundesliga-Spieltagen haben die Bayern bereits 31 Tore auf dem Konto und damit den Bundesliga-Rekord von Eintracht Frankfurt aus der Saison 1974/75 eingestellt.

    Zudem sind fünf erzielte Joker-Tore Ligaspitze. In allen Wettbewerben ist man voll auf Kurs.  

    Dennoch: In München ist nicht alles Gold, was glänzt! 

    Die Defensive wackelt! 

    Dreimal in Folge lag die Flick-Elf in der Bundesliga zuletzt 0:1 in Rückstand. In der laufenden Saison kassierte sie bereits 13 Gegentore. So viele waren es zuletzt unter Jürgen Klinsmann in der Saison 2008/09 (15). 

    In den vergangenen sieben Pflichtspielen musste Manuel Neuer mindestens ein Gegentor hinnehmen, auswärts blieb er in dieser Bundesliga-Saison noch gar nicht ohne Gegentreffer.  

    "Wir erarbeiten die Siege momentan hart und bekommen derzeit keinen Schönheitspreis", bilanzierte Flick folgerichtig. SPORT1-Experte Stefan Effenberg sieht das ähnlich. "Es wird schwierig, wenn sie 0:1 zurückliegen", sagte er im CHECK24 Doppelpass. "So ein Spiel wie in Stuttgart, da muss man einen extrem hohen Aufwand betreiben. Die Bayern haben jetzt schon Probleme. Sie haben diese Dominanz verloren." 

    Der Hauptgrund für die Münchner Schwierigkeiten: Häufige Rotation aufgrund von Belastungssteuerung und Verletzungen. Zudem sind Spieler wie Benjamin Pavard, David Alaba und Niklas Süle nicht in Topform. Neuzugänge wie Leroy Sané arbeiten defensiv noch nicht so intensiv mit, wie es sich Flick wünscht.  

    Stuttgart hatte am Ende sogar 14:13 Torschüsse und eine Zweikampfquote von 51 Prozent. 

    Leon Goretzka fordert: "Wir müssen uns mit dem Ball wieder besser verhalten. Mehr Kontrolle über das Spiel bekommen und weniger Fehlpässe machen. Dann wird es physisch weniger anspruchsvoll."

    Thomas Müller: "Natürlich wurmt es uns. Wir würden gerne wieder in die Phase vom Sommer reinkommen, in der wir wenige Gegentore zugelassen haben." 

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    Immer wieder Verletzungssorgen! 

    In Stuttgart mussten drei Spieler verletzungsbedingt ausgewechselt werden: Lucas Hernández (Crash in die Bande), Jérôme Boateng (deutete Rückenprobleme an) und Corentin Tolisso, der sich laut Flick "eine Muskelverletzung" zugezogen hat. 

    In der Nachspielzeit rutschte auch noch der eingewechselte Javi Martínez am eigenen Strafraum weg und fasste sich sofort an die rechten Adduktoren.

    Am Sonntag gaben die Münchner Entwarnung. Hernández, Boateng und Martinez sind für den Champions-League-Auftritt bei Atlético Madrid am Dienstag einsatzbereit, Tolisso wird nicht lange fehlen.

    Noch nicht wieder fit sind Bouna Sarr (muskuläre Probleme), Alphonso Davies (Aufbautraining nach Bänderriss im rechten Sprunggelenk) und der langzeitverletze Joshua Kimmich (Meniskus-OP). 

    Tanguy Nianzou ist nach seiner Verletzung nicht für die Hinrunde der Champions-League gemeldet worden. Effenberg sagt den Münchnern gerade für das Frühjahr aufgrund der hohen Belastung noch größere Probleme voraus: "Dann werden die Bayern noch mehr Ausfälle haben."

    Selbst beim Gegner ist die Verletztenmisere der Bayern ein Thema. Stuttgart-Kapitän Gonzalo Castro: "Man sieht, dass die Bayern angeschlagen sind und jetzt schon auf dem Zahnfleisch gehen." 

    Flick deutlich: "Es ist eine enorme Belastung. Am Ende ist der einzelne Spieler der Leidtragende." Der Erfolgs-Trainer ist kein Freund der Rotation und ständiger Wechsel. Er bevorzugt eine eingespielte Mannschaft, was ihm in der vergangenen Saison zum Triple verhalf. 

    Spielerisch glänzen konnten die Bayern zuletzt selten, dafür sind sie gnadenlos effektiv. Vielen Spielern ist die hohe Belastung der vergangenen Monaten anzumerken. Leon Goretzka ehrlich: "Ich bin müde."

    "Wir haben eine Phase, in der momentan nicht alles mit Fingerschnippen geht. Wir müssen an unsere Grenzen ran. Aber bisher sieht es gut aus, wir stehen überall oben", sagte Thomas Müller.  

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    Abhängigkeit von Neuer und Lewandowski! 

    Zwar schaute Manuel Neuer in Stuttgart beim 0:1 nicht gut aus und hatte Glück, dass ihn Tanguy Coulibaly vor dem vermeintlichen 2:1 des Aufsteigers leicht am Arm zog. Doch ansonsten vereitelte Neuer weitere große Stuttgarter Möglichkeiten. Ohnehin ist der Bayern-Kapitän seit Wochen die Lebensversicherung in der Defensive.

    "Ohne Neuer wäre Bayern nicht auf Platz eins", unterstreicht Effenberg. "Neuer hält die Bayern am Leben. Auch letzte Saison schon gegen PSG im Finale. Er ist der Garant." 

    Ebenso wie Robert Lewandowski in der Offensive. Am Samstag erzielte der Pole seinen 15. Tor im 14. Pflichtspiel. Nicht auszumalen, würde einer der beiden mal für einen längere Zeit passen müssen.

    Umso besser, dass Spieler wie Kingsley Coman und Leon Goretzka immer mehr Verantwortung auf dem Platz übernehmen.  

    Flick will sich von den aktuellen Widrigkeiten jedenfalls nicht unterkriegen lassen. "Ich muss der Mannschaft eine Kompliment machen", sagte er stolz: "Sie hat einen großen Willen, die Spiele zu gewinnen."

  • Hat Schalke seine letzte Patrone schon verschossen?
    Sunday, 29. November 2020 20:11 o'clock

    Ein 0:2 gegen den VfB Wolfsburg, drei suspendierte Spieler, ein geschasster Kaderplaner, ein Coronafall und zum Abschluss ein 1:4 gegen Borussia Mönchengladbach.

    Der FC Schalke 04 hat mal wieder eine chaotische, fast katastrophale Woche hinter sich. Oder etwa nicht?

    "Ich glaube, dass es eine gute Woche für Schalke war", sagte SPORT1-Experte Alfred Draxler im CHECK24 Doppelpass.

    Harit und Bentaleb "passen nicht nach Schalke"

    Denn "Spieler wie Amine Harit oder Nabil Bentaleb", die laut Sportvorstand Jochen Schneider die Chance haben zurückzukehren, "passen einfach nicht nach Schalke. Man hat das endlich erkannt. Man hat erkannt, dass man lieber mit U23-Spielern reingeht, die sich den Arsch aufreißen."

    In der Doppelpass-Runde wurden die Denkpausen weitestgehend befürwortet, die Experten warnen aber auch vor der Qualität, die fehlen könnte. Das Toreschießen sei "die größte Baustelle. Jetzt haben sie auch noch Vedad Ibisevic vom Hof gejagt und setzen auf einen jungen Spieler", meinte SPORT1-Experte Stefan Effenberg: "Das ist dünnes Eis."

    Nach den bisher getätigten Maßnahmen dieser Saison, die auch einen Torwart- und Trainerwechsel beinhalten, befand Steffen Freund: "Spieler zu suspendieren, ist die letzte Chance für den Klub."

    Höwedes: Schalke-Auftritt gegen Gladbach macht Hoffnung

    Die Bilanz ist desaströs: Saisonübergreifend 25 Bundesliga-Spiele in Folge ohne Sieg, Platz 18, ein Torverhältnis von 6:28 (Tabelle der Bundesliga).

    "Die Mischung in der Mannschaft stimmt nicht. Du brauchst Sprachrohre, Individualisten, Teamspieler - dass das nicht stimmt, das zeigt sich auf dem Platz", meinte Benedikt Höwedes.

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    Der langjährige Schalker Kapitän sah gegen Gladbach aber zumindest einen "Auftritt, der Hoffnung gemacht hat. Die ersten 15 Minuten waren gut, da war endlich wieder Leben in der Truppe. Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt. Es wurde nach vorne gespielt."

    Auch einige Spieler und Trainer Manuel Baum hoben die guten Ansätze positiv heraus – was Effenberg missfiel (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga).

    "Wenn ich mich nach so einem Spiel hingestellt und gesagt hätte, die ersten 15 Minuten waren gut, hätten sie mir den Kopf abgerissen", sagte Effenberg: "Das ist Lügen in die eigene Tasche."

    Schalke-Legenden nur "Grüßonkel"

    Die Expertenrunde vermisst bei Schalke Kompetenz und ehemalige Schalke-Profis in den verantwortlichen Positionen. "Die sind alle Grüßonkel. Das sind aber diejenigen, die ran müssen", meinte Freund.

    Höwedes selbst, der 16 Jahre für die Königsblauen spielte, steht aus familiären Gründen als Krisenmanager nicht zur Verfügung.

    "Das war der Grund, warum ich aufgehört habe", erklärte der 32-Jährige, der unter Domenico Tedesco 2018 unsanft aussortiert wurde: "Wenn ich mich jetzt in was reinstürzen würde, würde ich mir ja selbst widersprechen."

    Effenbergs Fazit: "Wie Schalke sich öffentlich verkauft, ist eine Katastrophe." Und Draxler meint: "Schalke macht den Eindruck, dass es die schlechteste Mannschaft der Liga ist."

    Ist Schalke also überhaupt noch zu retten?

  • Rot und wieder kein Sieg: Hoffenheim in der Bundesliga-Krise
    Sunday, 29. November 2020 19:55 o'clock

    Die Negativserie der TSG Hoffenheim in der Bundesliga geht weiter. Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß kam bei Mainz 05 nur zu einem Unentschieden und bleibt damit nach dem 4:1 gegen den FC Bayern Ende September auch im siebten Spiel in Folge ohne Sieg. (Ergebnisse der Bundesliga) 

    Während die Kraichgauer in der Europa League erst am Donnerstag mit dem vierten Sieg im vierten Gruppenspiel schon vorzeitig den Einzug in die Zwischenrunde perfekt machten, tun sie sich in der heimischen Liga weiter schwer.

    Die TSG steht nach 9 Spieltagen auf Platz zwölf der Tabelle, Mainz fällt wieder auf den Relegationsplatz zurück. (Tabelle der Bundesliga) 

    Hoffenheim-Mittelfeldspieler Geiger sieht Rote Karte

    Die Rheinhessen waren in der ersten Halbzeit durch Robin Quaison in Führung gegangen. Ihlas Bebou glich in der zweiten Hälfte für die Gäste aus. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker) 

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    Für den unrühmlichen Höhepunkt des Spiels sorgte Dennis Geiger, der für ein hartes Einsteigen von hinten gegen Karim Onisiwo die Rote Karte sah.

    Mateta und Kramaric bleiben ohne Tor

    Auch im Duell der Spitzenstürmer gab es keinen Sieger. Sowohl der Mainzer Jean-Philippe Mateta als auch Hoffenheims Andrej Kramaric bleiben bei jeweils sieben Saisontoren.  

    Hoffenheim bestimmte das Spiel, wies deutlich mehr Ballbesitz auf - für das erste Highlight einer munteren Anfangsphase sorgte aber Mateta, der schon in der Vorwoche beim ersten Saisonsieg der Mainzer (3:1 beim SC Freiburg) dreimal getroffen hatte. Einen Kopfball des Stürmers konnte Oliver Baumann aber über die Latte lenken (8.).

    Quaison bringt Mainz in Führung

    Hoffenheim blieb bis auf einen Kopfball von Stefan Posch (20.) zunächst ungefährlich. Ganz anders die Mainzer: Nach starker Vorarbeit von Mateta schob Quaison zur Führung ein. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnten die Hoffenheimer ihre spielerische Überlegenheit in Großchancen ummünzen. Bebou (45.) scheiterte jedoch an Zentner, kurz darauf warf sich Mainz-Verteidiger Alexander Hack in höchster Not in einen Schuss von Christoph Baumgartner (45.+2).

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    Auch in der zweiten Hälfte bot sich Hoeneß, der immer unruhiger an der Seitenlinie umhertigerte, das gleiche Bild: Seine Schützlinge rannten an, Mainz verteidigte entschlossen. Der Druck auf die Gastgeber wurde immer größer, der Ausgleich durch Bebou nach Hereingabe von Ryan Sessegnon hatte sich abgezeichnet. Mainz wurde danach wieder etwas offensiver, Mateta (75.) traf aber nach einem Konter nur den Pfosten.

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    mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  • Wirbel um Bentaleb-Aussage - Freund entschuldigt sich
    Sunday, 29. November 2020 19:32 o'clock

    Steffen Freund hat sich nach dem Wirbel um seine Aussagen im CHECK24 Doppelpass entschuldigt.

    "Jeder der mich und meine Karriere als Spieler und als Trainer ein wenig kennt, weiß, dass ich jede Form von Rassismus zutiefst verabscheue. Natürlich sind weder Hautfarbe, Glaube oder Herkunft für die Leistungen eines Spielers im Training und auf dem Platz entscheidend", erklärte der Europameister von 1996 bei Twitter.

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    Freund erntet Kritik für Bentaleb-Aussagen

    Freund hatte sich in der Sendung zu den Suspendierungen von Nabil Bentaleb und Amine Harit geäußert.

    "Bentaleb kenne ich persönlich. Er war Spieler bei der Tottenham Hotspur, ist dort groß geworden. Er hatte unglaublich viel Talent, war einer der besten Spieler. Er ist französisch-algerischer Herkunft. Die Kaderplaner müssen wissen, dass da auch schnell eine gewisse Aggressivität und Disziplinlosigkeit kommt, wenn er nicht gesetzt ist", erklärte Freund, der von 2012 bis 2015 Co-Trainer der Spurs war.

    Malochen und sein Herz ausschütten sei auf Schalke das Allerwichtigste. Zu Harit erklärte Freund: "Auch er kann das mit seinen Wurzeln natürlich nicht. Da wurden die falschen Spieler gekauft." (Tabelle der Bundesliga)

    Für diese Aussagen bekam Freund in den sozialen Medien mächtig Gegenwind. "Niemand ärgert sich darüber mehr als ich, dass ich mich in der Livesendung Doppelpass leider so missverständlich ausgedrückt habe. Dafür möchte ich mich aufrichtig entschuldigen", erklärte Freund einige Stunden nach der Sendung.

    Schon im Laufe des Doppelpasses hatte der Ex-Spieler der Königsblauen erklärt, seine Aussagen seien nicht rassistisch gemeint. "In Tottenham, wenn ihm das Spiel nicht gefallen hat, hat er das Spielfeld einfach verlassen", sagte er bezogen auf Bentaleb. (Tabelle der Premier League)

    Auch Schalke nahm Stellung zu den Aussagen Freunds. Das Tabellenschlusslicht der Bundesliga stellte klar: "Die Denkpause für Harit und Bentaleb hat nichts mit deren Wurzeln zu tun. Sowas hat für uns grundsätzlich nichts mit der Herkunft zu tun."